Wiener Unfallchirurg mit gutem Marketing

Veröffentlicht am 28 Februar 2020 von Verena Arnold
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Martin Kaipel studierte in Wien Medizin. Zur Facharztausbildung ging er in 2008 die Schweiz. Familie und Freunde ließen ihn jedoch nach einigen Jahren über eine Rückkehr nach Österreich nachdenken. Seit vier Jahren ist der Orthopäde verheiratet und inzwischen auch Vater eines Sohnes. Heute hat der 41-Jährige eine Privatordination mit den zwei Standorten Wien und Gols, ist daneben aber auch angestellt in einem Spital tätig.

Geboren wurde Martin in Oberwart im südlichen Burgenland. Wenn er Zeit dafür findet, beschäftigt sich mit Musik und treibt er gerne Sport. Insbesondere die Sportfliegerei mit Segel- und Motorflugzeugen hat es ihm angetan.

Bei der hohen Arztdichte in Wien sieht Martin es als Vorteil an, sich auf die Fußchirurgie spezialisiert zu haben. Durch seine Mehrfachbeschäftigung ist Zeitmanagement für ihn sehr wichtig. Ein wesentlicher Teil des nicht medizinischen Bereichs besteht für selbstständigen Unternehmer mit drei Angestellten im Marketing, dass er über diverse Kanäle wie Publikationen, TV-Beiträge, Facebook und andere betreibt.

 

Dr. Martin Kaipel Besitzer einer Privatordination in Wien und Gols

 

Herr Kaipel, weshalb haben Sie sich entschieden, sich auf die Orthopädie und dann auf die Unfallchirurgie zu spezialisieren? Warum war die Orthopädie für Sie interessanter als andere Medizinbereiche?

Meine Entscheidung, mich auf die Orthopädie zu spezialisieren, fiel im ersten klinischen Jahr nach dem Studium, als ich bei Endoprothesen-Operationen an Knie und Hüfte assistierte. Mir gefiel der immer gleiche, standardisierte Ablauf sowie die hohe Qualität der Eingriffe. Die Unfallchirurgie kam etwas später als Ergänzung dazu, weil sich manche Beschwerden am Bewegungsapparat auch durch vorherige Verletzungen erklären lassen. Die Trennung zwischen Orthopädie und Unfallchirurgie ist meines Erachtens ohnehin nicht sinnvoll und letztendlich auch in Österreich vor einigen Jahren abgeschafft worden. Das Besondere an der Orthopädie im Vergleich zu anderen Medizindisziplinen ist die Möglichkeit, fast allen PatientInnen eine Vielzahl an wirksamen Therapien anbieten zu können. Damit schafft man es fast immer, Schmerzen und/oder Bewegungseinschränkungen so gut zu behandeln, dass die ursprüngliche Funktion des Gelenks wieder ausgeführt werden kann. Daneben benötigt man vor allem als Fußchirurg eigentlich nur Erfahrung und seine eigenen Hände, um im Rahmen einer sorgfältigen klinischen Untersuchung eine genaue Diagnose zu stellen. Dies geht ohne Zuhilfenahme aufwendiger Begleituntersuchungen – das unterscheidet diese Disziplin sehr von anderen.

Durch welche Behandlungen helfen Sie Ihren Patienten? Welche Probleme werden am häufigsten behandelt?

In meiner Privatordination habe ich mich auf die Behandlung von Fußbeschwerden spezialisiert. Ich sehe sehr häufig PatientInnen mit Vorfußbeschwerden, zum Beispiel Halux Valgus, aber auch mit Schmerzen an der Ferse, beispielsweise einem Fersensporn. Besonders spannend sind aber komplexe Fälle wie nach Sprunggelenksverletzungen oder Fehlstellungen des Rückfußes, die beispielsweise durch eine Plattfußfehlstellung hervorgerufen werden können. Hier braucht man einen detaillierten Behandlungsplan, um die Beschwerden rasch zu bessern. Ich kann hier vor Ort neben einer Vielzahl an konservativen Therapieformen auch das gesamte Spektrum operativer Eingriffe anbieten, egal ob es sich um eine Zehenoperation oder die Implantation einer Sprunggelenkprothese handelt. Es erleichtert mir die Arbeit in der Ordination enorm, weil ich weiß, welche Erfolge und Erwartungen auch im operativen Bereich in der Fußorthopädie möglich sind.

Womit muss eine Orthopädiepraxis ausgestattet sein, um die beste Leistung anbieten zu können?

Einer der Vorteile von Orthopäden ist, dass zur Erstellung eines erfolgreichen Therapieplans nur wenig Grundausstattung nötig ist. Neben Medikamenten zur lokalen Schmerztherapie, zum Beispiel mittels Injektionen, verwende ich häufig das Ultraschallgerät zur zielgenauen Behandlung von Gelenkbeschwerden. Daneben ist auch ein Stoßwellengerät im Einsatz. Bei uns hat sich auch eine Physiotherapeutin eingemietet, mit der ich eng zusammen arbeite. Speziell im Fußbereich benötigt es darüber hinaus eine Anbindung an einen orthopädischen Schuhmacher und einen Bandagisten.

Sie behandeln auch das Fußsyndrom der Diabetes-Patienten. Wie funktioniert das?

Beim diabetischen Fußsyndrom ist eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Allgemeinmediziner, dem Internisten, dem orthopädischen Schuhmacher und einer ausgebildeten Wundschwester nötig. Letztere ist immer bei mir in der Sprechstunde verfügbar, um die Verbandstherapie zu optimieren. Primär wichtig ist es, die Blutzuckereinstellung und die lokale Durchblutungssituation beurteilen zu lassen. Meine Aufgabe in der Behandlung ist dann die Beurteilung der Wundsituation hinsichtlich des Infektionsstatus und im Hinblick darauf, ob eine Fußdeformität die Heilung verhindert. Das kann zum Beispiel bei einem überstehenden Knochen der Fall sein. Je nachdem, wie die Befunde aussehen, wird dann ein Therapieplan erstellt. Dieser beinhaltet anfangs eine optimierte Wundbehandlung in Kombination mit orthopädietechnischen Maßnahmen. Manchmal muss auch primär über eine Operation gesprochen werden, um die (Rest-)Fußfunktion zu erhalten.

 

In meiner Privatordination habe ich mich auf die Behandlung von Fußbeschwerden spezialisiert

Enge interdisziplinäre Zusammenarbeit bei Patienten mit Diabetes

Martin Kaipel hat sich in seiner Privatordination auf die Behandlung von Fußbeschwerden spezialisiert. Zur Erstellung eines erfolgreichen Therapieplans benötigt der 41-jährige Orthopäde außer Medikamenten zur lokalen Schmerztherapie, einem Ultraschallgerät und einem Stoßwellengerät nur wenig Grundausstattung, Wenn Patienten mit Diabetes zu Martin die die Ordination kommen, begutachtet er die Wundsituation an ihren Füßen, beurteilt den Infektionsstatus und prüft, ob eine Fußdeformität die Heilung verhindert. 

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