Swing – happy music and happy feet

Veröffentlicht am 4 Mai 2020 von Verena Arnold
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Swingtänze entstanden in unterschiedlichen Ausprägungen in den 20er, 30er und 40er Jahren und wurden bei den verschiedensten Anlässen mit viel Begeisterung getanzt. Diese Begeisterung konnte sich über die Jahrzehnte halten, weshalb auch heute viele Paare den Swingtanz oder den Lindy Hop als Mutter aller Swingtänze erlernen wollen. Neben den typischen Schrittfolgen lernen die Kursteilnehmer auch, aus sich herauszukommen und die stimmungsvolle Musik ganz auf sich wirken zu lassen, die für eine ausgelassene Atmosphäre sorgt. Schick im Stil vergangener Jahrzehnte gekleidet, steht dann dem Besuch einer spektakulären Tanzveranstaltung nichts mehr im Weg! 

Marcus Zieboll ist 31 Jahre alt und wurde in Hoyerswerda geboren. Der gelernte Siebdrucker machte anschließend einen Abschluss in Druck- und Medientechnologie und ist seit Oktober 2019 Master of Packaging, Development und Management. Aktuell ist er wieder als Masterabsolvent berufstätig und führt das Tanzstudio HappyFeet Stuttgart in seiner Freizeit. Durch das Ingenieurstudium besitzt Marcus eine analytische Strategie, neue Moves in ihre Einzelbewegungen zu zerlegen, diese zu verstehen und an die Kursteilnehmer weiterzugeben. Hier ist es ihm wichtig, klare Inhalte zu vermitteln und sie möglichst bildhaft in die Köpfe der Teilnehmer zu platzieren. Dennoch bleibt der Raum für eine Individualisierung jedes Teilnehmers im Kurs bestehen. Außerdem ist ihm der Zugang zu seinem Körper über die Fitness eine wichtige Komponente, Swing stabil tanzen zu können. Hierzu zählt für ihn die Komposition aus Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit.

Güneş Göker ist 46 Jahre alt und wurde in Böblingen geboren. In Ankara studierte sie Germanistik und Pädagogik auf Lehramt. Nachdem sie in Ankara als Dolmetscherin in der Industrie und Lehrerin an einem privaten Gymnasium gearbeitet hat, ist sie nun in Stuttgart hauptberuflich als Sprachdozentin für DaF, Wirtschaftsdeutsch und Türkisch für Erwachsene tätig. Durch ihr Studium der Germanistik geknüpft mit Lehramt, besitzt sie einen entsprechenden pädagogischen Hintergrund, den sie im Unterrichten von Tanz und Bewegung weiter ausgebaut und angepasst hat. In ihrem Herzen fühlt Güneş die Swingmusik, die Füße spüren den Beat und lassen sie auffällig leichtfüßig über den Tanzboden bewegen – scheinbar schwebend. Hinzu kommen ihre Stylings mit orientalischen Zügen und fertig ist das Komplott Güneş Göker.

Gemeinsam machten sie ihr Hobby und ihre Leidenschaft zum (Neben-)Beruf. HappyFeet Stuttgart ist ein kleines Swingtanzstudio in Stuttgart. Das regelmäßige Kursprogramm, sowie einen Teil der organisatorischen und administrativen Tätigkeiten erledigen Marcus und Güneş persönlich. Dennoch agiert ein Team im Hintergrund, um jegliche andere Tätigkeiten zu übernehmen. Hier handelt es sich beispielsweise um IT und Social Media Unterstützung, Film- und Fotoaufnahmen, die Showgruppe als Programmpunkte größerer Veranstaltungen, DJs, aber auch Leute, die durch handwerkliche Tätigkeiten im Tanzstudio unterstützen. Auch sind ein paar Tänzer dabei, die in die Rolle des Trainers und Tanzlehrers hineinwachsen. Gerade die regelmäßigen Crashkurse sind hier der Fokus, aber auch Assistenzen im fortlaufenden Kursprogramm. Ziel ist natürlich eine vollständige Übergabe regelmäßiger Kurse. 

Der Hintergrund von HappyFeet Stuttgart bezieht sich auf die Verbreitung der Swingtänze, im Fokus von Lindy Hop. Lindy Hop gilt als die Mutter der Swingtänze, die in den Jahren 1920 bis 1940/50 in den USA getanzt wurden. Lindy Hop bietet viele verschiedene Facetten, die sie in den Kursen unterrichten. Primär liegt im Fokus das Erlernen des Lindy Hops, mit einem Zusammenspiel aus Führen und Folgen, Technik, aber auch der sportive Faktor durch Bewegung, Kräftigung und Koordination sind Teile des Kurskonzeptes. Dies verbinden sie mit der Interpretation und Improvisation zur Swingmusik. Zu guter Letzt liegt ihnen ebenfalls am Herzen, den Teilnehmern ein Gefühl und Bezug zu dem Tanz, den Figuren und Bewegungen zu vermitteln. Somit lassen sie immer wieder gerne auch historische Hintergründe in ihren Kurs einfließen, auch zu Gedenken großer Musiker oder Swingtänzer.

Unser Interviewpartner Marcus Zieboll ist ein Swingtänzer

 

Wann und wie hast du deine Leidenschaft für den Swing entdeckt? Was ist das Besondere an diesem Tanz?

Im Jahr 2013 haben Günes und Marcus das Swingtanzen für sich entdeckt. Da beim Swingtanz die Tanzpartner auf den Parties und daher auch in den Kursen fortlaufend gewechselt werden, haben wir uns im Kurs beim „Change Partner“ kennengelernt. So haben wir dann immer mehr gemeinsam getanzt, Social Dances, Parties und Festivals besucht, um dann im März 2016 mit Swing and Cake zu starten, ein regelmäßiger Social Dance im Weltcafe Stuttgart. Im Oktober 2016 haben wir dann HappyFeet Stuttgart ins Leben gerufen, um die Szene in Stuttgart weiter zu vergrößern und unsere Leidenschaft zu teilen.
Swing bedeutet Freiheit, Lebendigkeit, Rebellion, Ästhetik, Gleichheit, Glück und Freude! Es ist schwierig, Swing in Worte zu fassen, man muss ihn erleben.

 

In welchen Schritten bringst du Anfängern die Grundlagen des Swing bei? Wie lange dauert es, bis sie ihn tanzen können?

Unsere Kurs-Konzept ist darauf ausgelegt, so schnell wie möglich Swing zu tanzen. Egal ob zweistündiger Crashkurs, oder der erste Termin eines regelmäßigen Anfängerkurses. Innerhalb einer Kurseinheit können die Teilnehmer ihre ersten Steps machen, gefolgt von einer wöchentlichen Steigerung des Materials im Kurs. Am Ende des ersten Kurses tanzen viele schon völlig selbstständig und versuchen sich im Laufe eines Tanzabends mehr und mehr aus ihrer eigenen Komfort-Zone zu ziehen.
Somit versuchen wir die absolut wichtigsten theoretischen Inhalte zu vermitteln, um anschließend direkt lostanzen zu können. Praxis durch eigene Erfahrungen und persönliche Erfolge in der Umsetzung von Bewegungsformen mit Musik lässt eine enorme Motivation entstehen. Anschließend, in höheren Kursen oder spezifischen Themenworkshops, tauchen wir tiefer in die Materie ein, um das Körperbewusstsein weiter zu verbessern.

 

In welcher Bekleidung tanzt du in deinen Kursen am liebsten? Welche Kleidung kannst du deine Schülern empfehlen?

Da Swingtanzen viel mit Freude, Spaß und Geselligkeit zu tun hat, sollte auch die Kleidung dementsprechend leger sein. Gerade Anfängern empfehlen wir Kleidung im Kurs zu tragen, in denen sie sich wohlfühlen. Auch flache Schuhe ohne Profil sind von Vorteil. Wert legen wir aber auf saubere Schuhe, um unseren Tanzboden soweit wie möglich zu schonen. Erfahrene Tänzer besitzen natürlich geeignete Tanzschuhe mit einer rutschigen Sohle, die durch Schmutz auf dem Tanzboden langfristig ebenfalls Schaden nehmen.
Bei größeren Tanzveranstaltungen und Partys – in der Regel mit Live-Musik – wirft sich der Lindy Hopper in Schale. Frauen in Kleidern, Vintage-Frisuren, geschmückt mit Blumen im Haar sind typische Kleidungsstile. Männer hingegen tragen gerne Stoffhosen, breite Bundfaltenhosen, gepaart mit Hemd, Vintage-Krawatte und je nachdem auch mit Sakko. Die Haare werden mit Poumande frisiert oder mit Hüten dekoriert.
Die Kombination von einer Vielzahl schick gekleideten Tänzer, aber auch anderer Besucher, glücklich lachender Gesichter, einer aufgeheizten Swingband und ausgelassener Stimmung, lässt eine atemberaubendes Ambiente entstehen.

 

Wieviel kostet ein Kurs? Inwiefern reicht dieser bereits aus, um die gelernten Tänze zu beherrschen?

Wir bieten aktuell Lindy Hop, den Mutter der Swingtänze an, aber auch den Lindy Charleston, die schnellere Version des Lindy Hops und Solo Jazz.
Kostentechnisch befinden wir uns aktuell im mittleren Preissegment. Wir bieten fortlaufend qualitativ hochwertige Swingtanzkurse an, die wir auch weiterhin optimieren und unser Kursprogramm ausbauen möchten.

Da Swingtanzen viel mit Freude, Spaß und Geselligkeit zu tun hat

 

Swingtanz ist Freude, Spaß und Geselligkeit

Marcus Zieboll und Güneş Göker bieten in ihrem Swingtanzstudio HappyFeet Stuttgart verschiedene Tanzkurse zum Lindy Hop und Lindy Charleston an. Bereits in einem zweistündigen Crashkurs oder einer ersten Tanzstunde erlernen die Teilnehmer die Prinzipien des Swingtanzes soweit, dass sie erste Schritte umsetzen können und durch die Erfolge immer weiter motiviert werden. Für Anfänger empfiehlt sich bequeme Kleidung und Schuhe ohne Profil. Erfahrenere Tänzer benutzen spezielle Schuhe und für Tanzveranstaltungen macht man sich gerne im passenden Stil zurecht. Die fortlaufenden Tanzkurse sind alle im mittleren Preissegment angesiedelt. 

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