Rückenschmerzen brachten ihn zum Personal Training

Veröffentlicht am 28 Februar 2020 von Verena Arnold
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Johannes Boldt, 29 Jahre alt, in Hamburg geboren, aber seit 22 Jahren in Berlin wohnhaft, war schon immer ein sportlicher Typ. So spielte er von Kindesbeinen an Fußball. Doch schon bald quälten ihn Rückenschmerzen. Es stellte sich heraus, dass er als Jugendlicher eine Fehlhaltung eingenommen hatte, wie er im Interview erzählt. Also musste er mit Rückentraining beginnen.

Das wiederum führt dazu, dass sich Johannes Boldt immer mehr in das Thema Sport vertiefte. So war es naheliegend, dass er auch einen Beruf auswählen würde, der mit Sport zu tun hat. Zu diesem Zweck absolvierte er den Master der Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt Rehabilitation, Prävention und Regeneration. Später erwarb er diverse Lizenzen, darunter die Fitnesstrainer-Lizenz, die Personal-Trainer-Lizenz, die Ernährungscoach-B-Lizenz, die Functional-Training-Lizenz und viel mehr.

Schließlich hat er sich 2013 selbstständig gemacht. Er arbeitet auf freiberuflicher Basis. Anfangs war er vor allem im Bereich der Sporttherapie tätig, seit 2015 ist er verstärkt im Bereich des Personal Training tätig.

 

Johannes Boldt ein freiberuflicher Personal Trainer in Berlin

 

Johannes, welchen sportlichen Hintergrund hast du? Wie hat dir dieser Umstand den Einstieg als Personal Trainer erleichtert?

Grundsätzlich ist es natürlich wichtig, dass man Trainingsinhalte und Bewegungen, die man vermittelt, auch selbst durchgeführt hat.

Fitness-Sport treibe ich seit zwölf Jahren. Tatsächlich hat bei mir alles mit Rückenschmerzen und einer Fehlhaltung, die ich als Jugendlicher hatte, angefangen. Um das in Ordnung zu bringen, fing ich mit Rückentraining an. Daraus entwickelte sich dann eine Leidenschaft zum Kraftsport. Außerdem spiele ich seit 20 Jahren Fußball.

Durch die eigene sportliche Erfahrung fühlte ich mich daher nie unsicher, als ich mit dem Personal Training angefangen habe.

 

Viele Menschen geben an, dass sie einfach zu wenig Zeit für Sport haben. Welche Lösungen hast du für dieses Problem?

Das liegt vor allem daran, dass viele glauben, sie müssten fünf Mal die Woche zwei Stunden trainieren. Dabei erreicht man in den meisten Fällen mit zwei Einheiten à 30 bis 60 Minuten schon wahnsinnig viel. Man kann damit Gewicht reduzieren, Schmerzen lindern und Muskulatur aufbauen. Man investiert somit nicht viel Zeit, wenn man bedenkt, welchen Nutzen man daraus ziehen kann. Zudem bringen auch Kurz-Workouts von 20 bis 30 Minuten viel mehr als die meisten denken. Vorausgesetzt man geht es fokussiert an.

Ich empfehle jedem, sich selbst zu fragen, was man alles aus regelmäßigem Training ziehen kann. Und mal ehrlich: Wie viel Zeit am Tag verbringen wir mit unnötigen Dingen?

 

Welche Methoden finden in deinem Training Anwendung? Warum legst du großen Wert auf sie?

Die genauen Trainingsmethoden leiten sich natürlich in erster Linie aus dem Trainingsziel des Trainierenden ab. Bei Rücken- und Gelenkschmerzen zum Beispiel arbeite ich unheimlich gerne mit Stabilisationsübungen, unter anderem mit dem Schlingentrainer, um die Tiefenmuskulatur des Klienten zu trainieren und dessen Bewegungsmuster zu verbessern.

Die beste Erfahrung habe ich mit folgender Strategie gemacht: Das Training wird grob strukturiert – und zwar in allgemeine Erwärmung, bewegungsvorbereitende Übungen wie dynamische Dehnung, Rumpfstabilisationsübungen und Kraftübungen mit freien Gewichten. Zum Schluss wärmen wir uns ab und dehnen uns.

Oft baue ich noch ein kleines Zirkeltraining auf, weil es den Trainierenden extrem viel Spaß macht und man noch einmal alles rausholen kann.

 

Wie kannst du Unentschlossenen in ihrer Entscheidungsfindung helfen? An welchen Tagen ist dies möglich?

Man muss sich darüber im Klaren sein, dass der erste Schritt – wie bei allem anderen auch – immer der schwierigste ist. Ist man erst einmal im Training drin, kann sich dann daraus ein regelrechter Flow entwickeln.

Ich persönlich biete immer die Möglichkeit eines kostenlosen Anamnesegesprächs. Dabei besprechen wir das Trainingsziel und die medizinischen Besonderheiten. Beides ist wichtig, denn aus der Zielformulierung ergibt sich die Trainingsmethodik. Der Kunde soll sich wirklich wohl mit der Entscheidung fühlen, mit mir zu trainieren. Auf der anderen Seite kann ich das Training bestmöglich planen. Bei dem Anamnesegespräch richte ich mich nach dem Terminkalender des Kunden.

 

Um das in Ordnung zu bringen, fing ich mit Rückentraining an

 

Was der Kunde braucht
Johannes Boldt führt sein Personal Training alleine durch und auf freiberuflicher Basis. Er steht in Kontakt mit Fotografen und einer Werbeagentur, die ihm beim Marketing helfen. Durch die Arbeit mit Menschen hat der 29-Jährige, wie er erzählt, ein Auge dafür entwickelt, was seine Kunden brauchen. Ihm ist es wichtig, seine Kunden für den Sport zu begeistern und ihnen zu zeigen, was sie mit ihm alles zu erreichen vermögen.

 

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