Den richtigen Riecher haben

Veröffentlicht am 14 Oktober 2019 von Verena Arnold
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Matthias Kramer, geboren in Schärding, ist 64 Jahre alt und ein Profi, was Parkettböden anbelangt. Ursprünglich hat sich der gebürtige Österreicher zum Schreiner ausbilden lassen. Er hat auch die Meisterprüfung abgelegt. Doch der Betrieb, in dem er arbeitete, ging Konkurs. Matthias Kramer musste sich überlegen, wie es beruflich weitergehen soll.

Aus der Not gelang es ihm doch tatsächlich eine Tugend zu machen. Denn Matthias Kramer erkannte frühzeitig, dass Parkettböden zum Trend werden sollten. Also entschloss er sich, sich selbstständig zu machen und Parkettböden zu verlegen. Das nötige Know-how hatte er – zumindest was das Holz betrifft. Schliesslich war er Schreiner von Beruf. Das war die Grundlage für die Selbstständigkeit, wie Matthias Kramer erzählt.

Inzwischen wohnt Matthias Kramer in der Schweiz und seine Firma namens Parkett Kramer GmbH befindet sich in Chur. Das Unternehmen besteht seit nunmehr rund 25 Jahren und ist auf Verlege-, Renovations- und Handelsarbeiten spezialisiert. Oberster Leitfaden der Firma ist es, die Kunden zufrieden zu stellen. 

Unser Interviewpartner Matthias Kramer ist Parkettmeister

 

Der Handelsbetrieb Parkett Kramer existiert seit rund 25 Jahren. Du nimmst dich als Inhaber des Unternehmens persönlich der Beratung und Ausführung der Aufträge des Unternehmens an. Ist es selbstverständlich für dich, als Geschäftsführer direkt vor Ort mitzuwirken? Wo hast du dir dein Fachwissen zum Thema Parkett und Bodenbeläge angeeignet?

Es ist für mich selbstverständlich bei den Aufträgen vor Ort mitzuwirken, denn meine Kunden wünschen sich das. Natürlich leidet die Akquisition von Neukunden etwas darunter.

Im elterlichen Betrieb habe ich mit der Verlegung und mit der Oberflächenbehandlung von Massivholzböden angefangen. So habe ich mir meine ersten Kenntnisse angeeignet. Doch mein jetziges Fachwissen habe ich mir durch Kurse und über Fachzeitungen erarbeitet.

 

Bei der Liebe zum Parkett spielt oftmals eine Portion Nostalgie mit. Wie hat sich die Nachfrage nach Holzböden nach deiner Erfahrung in den letzten Jahren entwickelt? Wie hat sich die Nutzung und die Form des Bodenbelages entsprechend entwickelt? In welchen Räumen wird der Holzboden besonders häufig verlegt?

Ich bin seit 1995 selbständig. Seither ist die Nachfrage nach Parkettböden immer mehr angestiegen. War die Nutzung des Holzbodens früher vor allem für den Bereich des Wohnzimmers gefragt, ist man heute sogar dazu übergegangen Holzböden in Nasszellen einzubauen. Anfangs gab es nur die bekannten sogenannten «Klötzliparkette», dann kam die Weiterentwicklung zu Riemen und jetzt werden auf Wunsch der Kunden sogar Raumlangen-Dielen hergestellt.

 

Mit welchen Werkzeugen arbeiten die Fachkräfte deines Unternehmens? Was gehört zur Grundausstattung eines Bodenlegers? Welches Tool darf bei den Einsätzen vor Ort bei den Kunden keinesfalls fehlen?

Wir arbeiten sowohl mit herkömmlichen Schreinerwerkzeugen als auch mit speziellen Parkettwerkzeugen.

Zur Grundausstattung eines Parkettlegers gehören viele Werkzeuge und Maschinen. Nicht fehlen darf die Werkzeugkiste mit scharfen Stemmeisen, dem Schlagklotz, dem Hammer, der Handsäge und vielem mehr. Die Maschinen sind zudem sehr vielfältig.

Zur Untergrundvorbereitung braucht es zum Beispiel eine Fräsmaschine zum Abfräsen alter Klebstoffe. Auch eine Einscheibenmaschine und eine Handfräsmaschine sowie ein Rührwerk braucht man unter anderem. Zum Verlegen benötigt man eine Tischkreissäge oder eine Bandsäge. Ebenfalls nicht zu vergessen sind die Stichsäge und die Handhobelmaschine. Zur Oberflächenbehandlung verwenden wir eine Bandschleifmaschine, ein Randschleifer, ein Eckschleifer, aber auch einen Staubsauger.

Meiner Meinung nach ist der Staubsauger das wichtigste Werkzeug vor Ort.

 

Welche Ratschläge gibst du deinen Kunden zum Thema Renovation und Unterhalt? Wie pflegt man einen Parkettboden am besten?

Ratschläge zur Renovation gibt es nicht viele. Was der Kunde will, wird – wenn möglich – erledigt. Unsere Arbeit wird erleichtert, wenn man die Zimmer vorher ausräumt, bevor wir kommen. Das gilt insbesondere, wenn wir den Boden schleifen müssen.

Wie man einen Boden pflegt, kommt auf seine Beschaffenheit an. Ein versiegelter Boden braucht relativ wenig Pflege. Da reicht es, wenn man ihn hin und wieder staubsaugt und nebelfeucht mit etwas Parkettpflegemittel aufwischt.

Geölte Oberflächen muss man zwingend mit Reinigungsseife und zwischendurch mit Pflegemilch putzen. Und in gewissen Zeitabständen – je nachdem, wie stark der Boden beansprucht wurde – empfiehlt es sich, den Boden mit einem Pflegeöl und einer Blochmaschine zu behandeln. Das sollte man von einem Fachmann machen lassen. 

Der Staubsauger ist das wichtigste Werkzeug vor Ort

 

Holzboden sieht immer gut aus

Laut Matthias Kramer gibt es viele Gründe, sich für einen Holzboden zu entscheiden. Ob im Wohnbereich oder auf der Terrasse – der Boden sieht immer gut aus und strahlt eine Wärme aus. Das Unternehmen von Matthias Kramer bietet seinen Kunden von der Unterkonstruktion, über das Parkett, zur Oberfläche und der Treppenverkleidung bis hin zur Renovation und Reinigung der Böden, alles an, was mit Holzböden zu tun hat.

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