Liebevolle Neugeborenenfotografie – Erinnerungen für die Ewigkeit

Veröffentlicht am 20 Januar 2020 von Verena Arnold
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Vor knapp zwei Jahren entschied sich Sabine Cavegn, sich auf die Fotografie von Neugeborenen, Kindern und Familien zu spezialisieren. Seit 2019 hat die gebürtige Deutsche, die ab ihrem dritten Lebensjahr in der Schweiz aufwuchs, ein eigenes Fotostudio. Derzeit arbeitet die 46-Jährige nebenberuflich in diesem Metier. Sie träumt davon, einmal ganz von ihrer Arbeit als Fotografin leben zu können.

Die Liebe führte Sabine ins Zürcher Oberland. Inzwischen wohnt sie seit bald zehn Jahren mit ihrem Mann in der Region Zimmerberg. Sabine absolvierte eine kaufmännische Ausbildung und war seither viele Jahre im Verkaufsinnendienst mit dem Schwerpunkt Exportabwicklung tätig. Sie bildete sich zur Exportfachfrau weiter und bekam eine Führungsposition im Bereich „Leadership“. Die Fotografie betrieb Sabine schon immer als Ausgleich zum Arbeitsalltag. 

Sabine bezeichnet sich als eine fröhliche und ausgeglichene Frau, die eine offene, unkomplizierte Art hat und es liebt, zu lachen. Durch ihr ruhiges, geduldiges Wesen bringt sie so schnell nichts aus der Fassung. Das kommt ihr speziell bei der Neugeborenen-Fotografie zugute.

Unsere Interviewpartnerin Sabine Cavegn ist Fotografin

 

Sabine, wie und wann hast du deine Passion für das Fotografieren entdeckt? Was ist das besondere, wenn man ein Fotoshooting mit Babys beziehungsweise Kindern hat? Worauf muss bei dieser Art von Shooting besonders geachtet werden? Welcher Teil deiner Arbeit bereitet dir besonders viel Freude und warum?

Kreativität war schon immer ein Teil meines Lebens und die Fotografie hat mich schon seit dem Teenie-Alter fasziniert. Während den Ferien in fremden Ländern hatte ich immer die Kamera dabei. Ich habe damals verschiedene Blickwinkel ausprobiert, um schöne Fotos als Erinnerung zu erhalten. Mit dem Kauf einer Spiegelreflexkamera vor ein paar Jahren war die Leidenschaft vollends entfacht.

Neugeborenen-Fotos gelingen am besten in den ersten fünf bis 14 Lebenstagen. Während dieser Zeit schläft das Baby noch viel und tief. Es lässt sich auch einfach in die für die Neugeborenen-Fotografie typischen Posen legen. Ich nehme mir viel Zeit für das Newborn-Shooting, denn die Zeit zum Wickeln, Stillen und Kuscheln muss schon da sein, ebenso wie Geduld, um die Kleinen in den Schlaf zu wiegen. Daher kann ein Neugeborenen- Shooting zwei bis drei Stunden dauern. Bei einem Baby- oder Kinder-Shooting ist es wichtig, dass sich die Kleinen im Studio wohlfühlen und keine Angst haben. Wenn ich merke, dass sie ängstlich sind, gestalte ich das Shooting spielerisch, so dass sie sich entspannen. Nur dann können auch wunderschöne Bilder entstehen. 

Mein Traum ist es, zu fotografieren und anderen mit meinen Fotos ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Für mich bedeutet das Fotografieren nicht einfach, „drauflos knipsen“, sondern es ist für mich wie eine Art Kunst. Ich rücke werdende Mütter ins rechte Licht, kreiere zauberhafte Neugeborenen-Sets, bringe mit dem Spiel von Licht und Schatten Kinderaugen zum Strahlen und fange eure schönsten Familienmomente ein. Es ist ebenfalls eine Kunst, in der Nachbearbeitung der Fotos jedem einzelnen Bild seinen ganz bestimmten Look zu verleihen.

 

Kannst du deine zwei angebotenen Leistungen bezüglich der Baby-Shootings, also das „Newborn-Shooting Mini“ und das „Newborn-Shooting Deluxe“, etwas genauer beschreiben? Inwiefern unterscheiden sich diese beiden Angebote voneinander? Für welche Zwecke und Wünsche würdest du welches Shooting empfehlen?

Die beiden Angebote unterscheiden sich darin, dass beim „Newborn-Shooting Mini“ nur Fotos vom Neugeborenen gemacht werden, jedoch keine Fotos mit den Eltern oder Geschwistern des Neugeborenen. Geschwister- und Elternfotos sind beim „Newborn-Shooting Deluxe“ möglich. Beim Deluxe-Paket gibt es auch zusätzliche Sets, zum Beispiel eins für Familienfotos oder eins für Geschwisterfotos. Außerdem sind im Deluxe-Paket mehr bearbeitete Fotos enthalten. Ich empfehle das „Newborn-Shooting Mini“, wenn nur Fotos des Babys gewünscht sind, ansonsten das „Newborn-Shooting Deluxe“. Bei beiden Paketen können bearbeitete Fotos dazu gekauft werden.

 

Was gehört zu deiner Grundausstattung bei deiner täglichen Arbeit als Fotografin? Mit welcher Kamera arbeitest du am liebsten und warum? Welche Hilfsmittel und Utensilien helfen dir, damit du auf spontane Ereignisse während eines Baby-Shootings reagieren kannst?

Zu meiner Grundausstattung gehören natürlich meine Spiegelreflexkamera und diverse Objektive. Ich arbeite mit einer Canon EOS, da schon meine erste Einsteiger-Spiegelreflexkamera eine Canon war und ich der Einfachheit halber bei dieser Marke geblieben bin. In meinem Studio habe ich viele tolle Accessoires in diversen Farben für Jungs und Mädchen, um wunderschöne Sets zu kreieren. Ich habe einen Schrank voller liebevoll handgefertigter Newborn-Kleidchen, kuschelige Wraps und Tücher, Mützchen, Käppchen und Haarbändchen sowie diverse Körbe und kleine Bettchen. Außerdem habe ich einen Beanbag mit verschiedenen Posingkissen und diverse Hintergründe in passenden Farben. Neben all diesen Accessoires für schöne Sets habe ich natürlich eine Wickelkommode mit allem, was man braucht, inklusive Windeln, Feuchttüchern und einem Heizkörper, um das Studio aufzuheizen, damit die Neugeborenen es kuschelig warm haben. Zudem habe ich immer einen mobilen Rollwagen neben den Sets mit Tüchern, Windeln und Papiertüchern, damit ich das Nötigste während des Shootings immer zur Hand habe.

 

Gibt es auch in deinem Beruf als Fotografin sogenannte Trends oder sind die Anforderungen der Kunden an Babyfotos immer sehr individuell? Welche beruflichen Ziele hast du dir für die nächsten fünf Jahre gesetzt? Welche Maßnahmen leitest du ein, damit du diese Ziele auch wirklich erreichen kannst?

Auch in der Fotografie gibt es immer wieder Trends. Wenn man Schwangerschafts- oder Neugeborenenfotos von heute mit jenen von vor zehn Jahren vergleicht, sieht man schnell, dass sich die Fotografie sehr verändert hat. Es ist darum wichtig, nicht stehen, sondern immer am Ball zu bleiben und die eigene Kreativität zu fördern und zu aktivieren. Ich mache dies, indem ich vielen anderen Fotografinnen folge und auf Google oder Pinterest Fotos anschaue und analysiere. Was macht diese Fotos besonders? Der Winkel, die Farben, die Schlichtheit? Schlussendlich soll es für mich zur Anregung dienen, meine Kreativität zu stärken und meinen eigenen Stil zu entwickeln.

Ich besuche jährlich ein bis zwei Workshops in den Bereichen Neugeborenen-, Kinder-, Schwangerschafts- oder Paarfotografie. Jeder Workshop bringt einen weiter, sei es in der Technik der Fotografie, sei es beim Posing oder Composing oder in den Techniken der Fotobearbeitung. Neben solchen Workshops sind für mich Weiterbildungen in den Themen Social Media, Marketing, Webseitengestaltung und Suchmaschinenoptimierung usw. wichtig. Ich lebe nach dem Prinzip: „Man hat nie ausgelernt, es gibt immer etwas zu lernen, was einen weiterbringt!“ Mein größtes Ziel für die nächsten Jahre ist es natürlich, dass ich die Fotografie zu meinem Hauptberuf machen kann. Ich liebe die Fotografie. Sie ist nicht nur meine Leidenschaft, sie ist meine Passion! „Love what you do and do what you love!“

Auch in der Fotografie gibt es immer wieder Trends

 

Immer am Ball bleiben und die eigene Kreativität fördern

Sabine Cavegn zaubert anderen gerne ein Lächeln ins Gesicht. Die leidenschaftliche Fotografin rückt mit ihrer Spiegelreflexkamera werdende Mütter ins rechte Licht, kreiert zauberhafte Neugeborenen-Sets, bringt mit dem Spiel von Licht und Schatten Kinderaugen zum Strahlen. Zur Weiterbildung besucht Sabine ein bis zwei Foto-Workshops pro Jahr. Außerdem analysiert sie die Fotos anderer Fotografen, um immer auf dem neuesten Stand der Trends zu bleiben und Anregungen für ihre eigene Arbeit zu gewinnen. 

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