Jazz-Musik als Lebensinhalt

Veröffentlicht am 6 August 2019 von Verena Arnold
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Nur sich selbst und sein musikalisches Equipment – mehr braucht Pascal Ujak nicht, um seinen Beruf auszuüben. Der 41-Jährige gibt privaten E-Bass-Unterricht. Seine Musikschüler kommen dazu zu ihm nach Hause nach Muttenz. In der gemütlichen Atmosphäre seines Zuhauses genießt Pascal das individuelle Unterrichten mindestens so sehr wie seine E-Bass-Schüler.

Pascal wurde in Aesch im Kanton Baselland geboren. Aufgewachsen ist er in Binningen, wo er seine gesamte obligatorische Schulzeit genoss. Zur Musik zog es ihn schon immer. In der Schulzeit gehörte er zur Schülerband „Freak Show“, die sich später „Star69“ nannte. Dennoch entschied er sich, zunächst eine kaufmännische Lehre als Spediteur zu absolvieren.

Später studierte er in Luzern. An der Musikhochschule – Fakultät Jazz – wurde er zum E-Bass-Studium aufgenommen. Die fünf Jahre intensiven Studiums bei namhaften Musikern der internationalen Jazz-Szene waren eine ganz besondere Zeit für Pascal. Er begegnete dabei vielen bekannten Jazz-Musikern wie Kurt Rosenwinkel, Heiri Känzig und Wolfgang Zwiauer. 

Unser Interviewpartner und Musiker Pascal (copyright by David Schönhaus)

 

Pascal, warum hast du dich gerade für dieses Instrument entschieden? Was gefällt dir dabei besonders gut?

Ich wurde, wie vermutlich andere Bassisten auch, eher zufällig dem Instrument zugeteilt, als wir unsere Schülerband gründeten. Die anderen Kumpels spielten bereits ein Instrument. Die Liebe zum Bass hat sich bei mir dann aber sehr schnell entwickelt. Darüber bin ich sehr froh, denn der Bass ist mein absoluter Liebling unter den Instrumenten. Er ist so vielseitig einsetzbar. Sein warmer Sound hat etwas Beruhigendes und sein „pumpendes“ Wesen ist unverzichtbar in der Musik. 

 

Wie bist du zu deinem Spitznamen “Paco” und dem Namen deiner Website Paco-Bass gekommen?

Ich mag den Flamenco Gitarristen Paco de Lucia sehr. Deshalb erhielt ich von meinen Mitbewohnern meiner damaligen Wohngemeinschaft den Spitznamen Paco. Als ich nach dem Studium an der Musikschule Liestal und Sissach anfing zu unterrichten, wollte ich privat auch E-Bass-Unterricht anbieten. Das eine führte zum anderen. Deshalb heißt meine Webseite www.paco-bass.ch

 

Wie versuchst du deinen Unterricht so spannend wie möglich zu gestalten? Welche Hilfsmittel verwendest du?

Eine Stunde empfinde ich als gelungenen, wenn der Schüler in einen Flow-Zustand kommt. Das bedeutet, dass die Anforderungen nicht zu hoch, aber auch nicht zu leicht sein dürfen. Ich versuche daher, die Übungen entsprechend flexibel an den Schüler anzupassen. Mit kleinen, übersichtlichen Schritten ans Ziel zu kommen, ist die Devise. Maßgebend für ein tolles Erlebnis ist es, viel mit dem Bass während der Musikstunden zu spielen. Dazu gehört auch, in einem machbaren Tempo mit Playalongs oder direkt mit dem Song zu spielen. Es bereitet mir sehr viel Freude, wenn die Schüler in diesen Momenten ihre Alltagssorgen vergessen und sich mit einer hohen Konzentration der Musik hingeben können. 

 

Wem kannst du empfehlen mit dem E-Bass spielen anzufangen? Sollte man gewisse Voraussetzungen mitbringen?

Ich kann jedem empfehlen, mit dem Bass anzufangen, ob jung oder schon etwas älter. Hauptsache, derjenige ist motiviert, etwas Neues zu erlernen und hat Freude an der Musik. 

Pascal mag den Flamenco Gitarristen Paco de Lucia sehr (copyright by David Schönhaus)

Spitzname „Paco“ nach Paco de Lucia

Mit kleinen, übersichtlichen Schritten ans Ziel zu kommen, ist die Devise von E-Bass-Lehrer Pascal Ujak, der in seinem gemütlichen Zuhause unterrichtet. Eine Musikstunde empfindet er als gelungen, wenn der Schüler dabei in einen Flow-Zustand kommt. Der 41-Jährige wählt daher den Aufbau der Musikstunden so, dass die Anforderungen weder zu hoch, noch zu leicht sind und passt die Übungen flexibel an seine Schüler an. 

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