IT-Spezialist in der Selbstständigkeit

Veröffentlicht am 27 April 2020 von Verena Arnold
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In der heutigen Zeit sind Webseiten und deren Inhalten nicht mehr wegzudenken. So besitzt jedes erfolgreiche Unternehmen eine eigene Webseite, welche die spezifischen Dienstleistungen genauer erklärt und definiert. Eine erfolgsorientierte Webseite trägt folglich zum Business bei und unterstützt wesentlich beim Informationsfluss.

Der 52-jährige Klaus Doppler lebt und arbeitet in der Nähe des schönen und malerischen Salzburg. Er ist Einzelunternehmer und arbeitet als selbstständiger Spezialist für Webprojekte. In seiner beruflichen Vergangenheit war er IT-Verantwortlicher für einen Automobil- Importeur in Österreich und verwaltet dessen Webseite und IT-spezifischen Bereiche.

Seine Selbstständigkeit startete er vor vier Jahren mit dem Schwerpunkt in WordPress. Dabei arbeitet er mit Spezialisten aus dem Netzwerk zusammen und bietet ebenfalls Fotografie für den Business. Bereich mit Spezialisierung auf Porträt, Reportagen und Architektur an.

Unser Interviewpartner Klaus Doppler arbeitet als selbstständiger Spezialist für Webprojekte


Hallo Klaus, kannst du etwas über dich erzählen? Wann hast du dein Unternehmen gegründet? Was bist du von Beruf? Wann hast du deine erste Homepage programmiert?

Ich bin ein relativ spät berufener Selbständiger. Mein Unternehmen habe ich vor drei Jahren gegründet. Dieser Weg zur Selbständigkeit hat sich aus meinen unterschiedlichen Tätigkeiten in meiner Berufslaufbahn entwickelt. So war ich über zehn Jahre IT-Verantwortlicher für einen großen Automobil Importeur in Österreich. 

Das Interesse für die Programmierung von Websites hat sich aber schon viel früher bei mir eingestellt. Die erste Seite habe ich Ende der 90er Jahre des letzten Jahrtausends noch mit Microsoft FrontPage programmiert – schön mit sichtbaren Frames und blinkenden GIF’s.

Wie und wann hast du deine Leidenschaft für die Webentwicklung gefunden? Welche Fähigkeiten benötigt man, um eine Website zu erstellen? Welche Website-Systeme benutzt du zur Erstellung einer Website? Welche Leistungen bietest du deinen Kunden an? Welcher Kundenkreis profitiert von deiner Arbeit? Wie wird deine Arbeit vergütet?

Ende der 90er Jahre war Dotcom in aller Munde. Das Internet hatte von Anfang an eine starke Anziehungskraft auf mich und ich wollte auch unbedingt „etwas“ mit diesem Medium machen. Dazu habe ich dann einige Kurse besucht – noch auf Rechner mit 14“ Bildschirmen und Floppy-Disk-Laufwerk – und so die Grundlagen von HTML und CSS erlernt.  Ein Grundverständnis von diesen beiden Basissprachen für das Internet muss vorhanden sein. Dazu gehören noch Kenntnisse in PHP und JavaScript. 

Nicht vergessen darf man ein Verständnis für UX und UI-Design. Da sich die meisten Kunden keine von Hand programmierte Website mehr leisten wollen, erstelle ich alle Seiten mit WordPress. Her biete ich Design, technisch Umsetzung und laufende Betreuung an. Durch den Einsatz von WordPress kann ich den Kunden auch eine einfache Selbstwartung der Inhalte anbieten. Meine Zielgruppe sind Einzelunternehmer und kleine Unternehmen wie z. B. Immobilienmakler oder Konditoreien. Aber auch Vereine und Künstler zählen zu meinem Kundenkreis. Bei der Vergütung bewege ich mich im mittleren Preissegment. Das kleinste Paket startet bei mir bei € 576,-. Die Preise richten sich nach dem Umfang und der Komplexität der Website.

Welche Hilfsmittel nutzt du für die Erstellung einer Website? Welches Element darf nie fehlen?

Für eine schnelle und kostengünstige Umsetzung – ist meiner Ansicht nach – ein guter Page Builder unumgänglich. Da ich nie auf fertige Themes zurückgreife und alle Designs individuell für meine Kunden erstelle, sind mit einem Builder der Gestaltungsmöglichkeit (fast) keine Grenzen gesetzt. Zusätzlich nutze ich z. B. noch Tools für die Prüfung der Seitengeschwindigkeit, der Überprüfung der Seitendarstellung auf unterschiedlichen Endgeräten, dem Kontrastverhältnis vom Text zum Hintergrund, usw.

Ein Element, das heutzutage auf keiner Website fehlen darf ist eine übersichtliche Kontaktseite mit einem leicht ausfüllbarem Kontaktformular und natürlich – DSGVO sei Dank – der Cookie Hinweis mit der Möglichkeit zum Opt-In.

Was für Websites lieben die Suchmaschinen? Was macht eine schlechter Design für eine Webpage aus?

Suchmaschinen – und hier ist klar Google als Benchmark hervorzuheben – lieben gut strukturierte und klar verständliche Websites. Dies bedeutet das die Website der Suchmaschine mitteilt – hier ist der Kopfbereich – hier das Menü – hier kommt der Inhalt und hier ist die Fußzeile. Im Content-Bereich ist es wichtig, diesen mit Überschriften zu strukturieren. Jede Seite benötigt eine H1 Überschrift und dann weitere Überschriften in H2 und H3. 

Da Suchmaschinen heutzutage eine semantische Suche durchführen, ist es besonders wichtig, dass die inhaltliche Bedeutung der Texte relevant zum gesuchten Thema sind. Keyword-Stuffing, wie es früher üblich war, führt heute nicht mehr zu einem besseren Ranking in den Suchergebnissen.

 

Besucher einer Website wollen rasch zu der gesuchten Information kommen. Schlecht designte Websites, z. B. mit verschachtelten Menüstrukturen oder schwer auffindbaren Informationen, werden von den Besuchern schneller verlassen als es den Website-Betreibern lieb ist. Dies ist auch der Fall, wenn Websites langsam sind. Daher ist beim Design unbedingt darauf zu achten, dass der User so schnell und so einfach wie möglich das Gesuchte findet und die Seiten sich rasch aufbauen. Am Ende dankt es der Kunde hoffentlich mit einem Kaufabschluss oder einer Kontaktaufnahme.

Für eine schnelle und kostengünstige Umsetzung ist ein guter Page Builder unumgänglich

 

Wer wagt, der gewinnt

Klaus Doppler hat sich vor einigen Jahren in die Selbstständigkeit gewagt. Damit hat er sich für einen Weg ohne Angestelltenverhältnis entschieden und ist für den beruflichen Erfolg selbst zuständig. Durch sein fachspezifisches Wissen und regelmäßigen Weiterbildungen gelang ihm der Einstieg in die Selbstständigkeit perfekt und ist heute sein berufliches Standbein. Folglich ist es wichtig, die eigenen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren und stets an den eigenen Wünschen zu arbeiten.

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