Ich PubliBike – Bikesharing 

Veröffentlicht am 23 September 2019 von Verena Arnold
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Sich mit dem Fahrrad fortzubewegen, bringt zahlreiche Vorteile mit sich. So ist das Radfahren nicht nur gut für die Gesundheit, es ermöglicht ein schnelles und effizientes Weiterkommen im Stadtverkehr. So lassen sich dicht besiedelte Läden und Orte besser mit dem Rad erreichen, als mit dem Auto. Doch nicht jeder besitzt ein eigenes Fahrrad oder möchte dieses nur ab und an nutzen. Da ist PubliBike die ideale Lösung und trifft mit der Bikesharing-Plattform den Nagel auf den Kopf.

Tobias Ebinger ist seit Mitte 2017 bei PubliBike und arbeitet als CEO. Sein Team umfasst 30 Mitarbeiter, die in den Bereichen Entwicklung, Betrieb, Markt, Verkauf, Marketing bis hinzum Kundendienst tätig sind. Alle unterstützten ihn mit viel Herzblut und Flexibilität. Dies schätzt Tobias Ebinger enorm und ist stolz auf sein perfekt eingespieltes Team. 

PubliBike gibt es schon seit 2012. Zuerst war PubliBike v.a. in der Westschweiz unterwegs. Seit 2014 hat das StartUp verschiedene WTO/GATT-Ausschreibungen gewonnen: 2014 in Zürich, 2015 in Bern, 2016 in La Côte–Nyon und 2017 in Fribourg. 2016 begann das Unternehmen mit der Entwicklung eines neuartigen Bike-Sharing-Systems für die innovative Umsetzung der gewonnenen Offerten. Seit der Inbetriebnahme des ersten neuen Netzes in Lausanne im November 2017 begeistert das Team Zehntausende von Kundinnen und Kunden mit dem neuen Bikesharing. Seit November 2017 haben wir bereits über 2 Millionen Fahrten verzeichnet, in den Netzen Bern und Zürich an guten Tagen zwischen 3000 und 5000 Fahrten.

Unser Interviewpartner Tobias Ebinger ist CEO von Bikesharing-Plattform

 

Wann wurde das Unternehmen gegründet? Was hat dich inspiriert, dieses Konzept zu entwerfen?

2011 wurde PubliBike von Postauto, der SBB und Rent a Bike gegründet. 2014 wurde PubliBike GmbH zur AG und zur 100%-igen Tochtergesellschaft von Postauto. Ich habe das Konzept nicht entworfen, das waren meine Vorgänger. 

Was mich inspiriert hat bei PubliBike zu arbeiten und jetzt auch die Verantwortung als CEO zu tragen, ist das Konzept an sich. Unser System ist eine innovative Weiterentwicklung des stationsgebundenen Veloverleihs: Mit den autarken Stelen können diese schnell verschoben werden und auch auf kurzfristige Trends wie Events eingehen. So kann ein Grossteil der Bevölkerung effizient erreicht werden. Das Allmend-Problem ist massiv entschärft beim stationsgebundenen VVS: Die Velos können nicht mitten auf einem Trottoir zurückgegeben werden. Zudem konkurrieren unsere Velos nicht um private Abstellplätze. Im Gegensatz zu unserem Angebot sind Freefloating-Angebote z. B. für Pendler eher ungeeignet und unzuverlässig. Unsere Kunden könnten sich nicht darauf verlassen, immer am gewünschten Ort (also einer Station wie bei uns) ein Velo zu finden. Ob ein stationsgebundenes System letzten Endes erfolgreicher ist als ein Freefloating-System, hängt massgebend von der Dichte der Stationen und der Intelligenz bei deren Platzierung ab. Wir haben da viel Erfahrung sammeln dürfen und haben das mittlerweile schon fast perfektioniert. Natürlich gibt es letzten Endes einen erhöhten Startaufwand für die Stadt (Bewilligungen, Begehungen, etc.) – für den Kunden und die Standortgemeinde zahlt sich dies aber aus, dies zeigen Rückmeldungen unserer Kunden.

 

Wie funktioniert das Bike Sharing? Wie oft kann man den Service in Anspruch nehmen? Ist das Bike Sharing nur in bestimmten Städten möglich?

Das System PubliBike setzt sich aus dem Velo, dem intelligenten Schloss, der Station und dem Front- (App und Webseite) sowie Backend (Datenbank) zusammen. 

Nach der Anmeldung über die App bzw. Website kann auf einer Karte die nächste Station gefunden werden. Die Verfügbarkeit der Velos wird in Echtzeit angezeigt. Die Kommunikation erfolgt dabei zwischen dem Schloss und der Station mittels Bluetooth; dank dieser Verbindung kann ein Velo auch ohne mobile Daten ausgeliehen werden. Das System wird autark betrieben und benötigt keine fixen Andockpunkte. Öffnen kann man das Schloss über die App oder über eine RFID-Karte (z. B. SwissPass) und los geht’s. Zwischenstopps außerhalb einer Station sind beliebig oft möglich. Das Schloss kann geschlossen werden und das Velo bleibt für den Nutzer reserviert. Die Rückgabe erfolgt an einer beliebigen Station des Netzes. Die Transaktion ist durch das manuelle Schließen des Schlosses beendet. 

Der Kunde kann seinen Bedürfnissen entsprechend zwischen verschiedenen Tarifen wählen: Neben dem QuickBike (pay-per-use) gibt es Abonnements, die jeweils pro Monat oder Jahr gelöst werden können und vergünstigte Tarife bieten.

Dank des einfachen Zugangssystems richtet sich das Bikesharing-System von PubliBike sowohl an regelmäßige als auch spontane Nutzerinnen und Nutzer. Den Betrieb inklusive Ausgleichs- und Akkulogistik sowie Wartung stellen im allgemeinen soziale Institutionen aus der jeweiligen Region sicher. Falls Probleme oder Fragen auftauchen sollten, hilft der Kundendienst von PubliBike weiter. 

 

Mit welchem Werkzeug arbeitest du am liebsten? Welcher deiner Ansprüche an gutes Werkzeuges erfüllt diese spezielle Gerätschaft?

Ich arbeite am liebsten mit unserer CRM-Plattform Salesforce; sie dient als Datenlieferant für Markt, Betrieb, Marketing und Kundendienst. Sie ist extrem vielseitig und intuitiv, zwei Eigenschaften, welche ich sehr schätze. Salesforce hilft uns enorm bei der Qualitätsverbesserung und bei den Kenntnissen des Marktes und dem Kundenverhalten. Beim CRM hilft es uns effizienter zu arbeiten, über die Verkaufsplanung bis hin zum Vertragswesen und zur termingerechten Rechnungsstellung.

 

Welche Tipps kannst du für Sicherheit im Straßenverkehr geben? Wie können sich Radfahrer vor Kollisionen schützen? Wie lernen Kinder schnell, was im Straßenverkehr wichtig ist?

Wichtig bei meinen Kindern war mir, dass ich ihnen erklärte, dass gegenseitiger Respekt und Aufmerksamkeit die Grundlage für sicheres Vorankommen im Verkehr ist – unabhängig davon, ob man zu Fuss, mit dem Velo oder im Auto unterwegs ist. Dazu gehört auch, dass man einen Riecher für potenzielle Gefahren entwickelt und die Erfahrung, um Risiken zu antizipieren. Es ist banal, aber es nützt einem nichts, wenn man zwar im Recht war, aber im Krankenhaus oder an einem schlimmeren Ort landet. Bei PubliBike rüsten wir unsere Velos mit robusten Komponenten aus und informieren unsere Kunden, um Unfälle zu verhindern – so besitzen die Velos beispielsweise reflektierende Reifen, Scheibenbremsen und helle Positionslichter.

 

Idee mit großer Wirkung

Dank der innovativen Ideen von PubliBike gelingt es dem Unternehmen ein neues und gleichzeitig bekanntes Verkehrsmittel in den Alltag der Schweizer Bevölkerung zu integrieren. Die Kunden schätzen den Service sehr und nutzen ihn deshalb regelmäßig auf dem Weg zur Arbeit, in der Freizeit oder für private Erledigungen. Wir danken dem sympathischen Tobias Ebinger für das ausführliche Interview und wünschen ihm und dem StartUp PubliBike alles Gute.

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