Einmal alles bitte

Veröffentlicht am 27 März 2019 von Verena Arnold
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Wie soll man sich in der Musik, für nur ein einziges Instrument entscheiden, wenn es doch so viele davon gibt. Jeder Klang, jede Stimmung, die man dadurch erzeugen kann, wirkt wieder ganz unterschiedlich vom einen zum anderen.

Die Musik ist eine so breitgefächerte und unfassbar abwechslungsreiche Kunstform, da ist es nur verständlich, dass viele Musiker und Musikerinnen nicht nur ein einziges Instrument beherrschen, denn das Interesse ist viel zu groß und der Mensch viel zu neugierig, um sich nur einer einzigen Sache zu widmen.

So erging es auch Silke Gert, die bereits in jungen Jahren ihre Liebe zur Musik erkannte. Das erste Instrument, das sie erlernte, war wie bei vielen Menschen, die klassische Blockflöte. Zum Zeitpunkt, wo allerdings die meisten davon, also nach 2 Jahren Flötenunterricht in der Volksschule, schon wieder genug davon hatten, hat bei Silke das Interesse erst so richtig begonnen, und nach kurzer Zeit begann sie auch schon mit dem Unterricht fürs nächste Instrument – der Klarinette. Ein Jahr darauf, kam noch das Klavier dazu. Und das alles gerade mal mit beachtlichen knappen 7 Jahren. In den folgenden Jahren folgten noch das Saxophon und die Querflöte.

Heute arbeitet sie erfolgreich als freischaffende Musikerin bei diversen Projekten und als Pädagogin beim Musikschulverband in Brunn am Gebirge.

Unsere Interviewpartnerin und freischaffende Musikerin Silke Gert

 

Wie hast du dich in deinem Bereich ausgebildet? Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei dir aus? Welche Musik inspiriert dich?

Ich habe im Kindergarten mit dem Erlernen der Blockflöte begonnen. Danach folgte die Klarinette und parallel dazu das Klavier. Im Teenageralter stieg ich dann von der Klarinette auf das Saxophon um, das Klavier blieb. Und kurz vor Studienbeginn kam auch noch die Querflöte hinzu. Ich hatte bis dahin Unterricht an einer öffentlichen Musikschule sowie an einer privaten Musikschule und mit verschiedenen Privatlehrern. Weiters nahm ich an vielen Sommerkursen und Orchesterprojekten teil.

Einen sogenannten normalen Arbeitstag gibt es eigentlich nicht. Zwei mal die Woche während der Schulzeit bin ich an der öffentlichen Musikschule um zu unterrichten. Diese Tage laufen meist gleich ab. Ansonsten gibt es an einem weiteren Tag der Woche Privatschüler, manchmal fallen diese Stunden auch aus, da ich keine feste Vereinbarung mit diesen habe. Und zur Zeit habe ich zwischen ein und vier Auftritte pro Woche. Auf diese bereite ich mich zu Hause, sowie in Proben mit Kolleginnen und Kollegen vor. Und dann gibt es noch Papierkram (E-Mails, Steuer…).

Inspirierend finde ich viele verschiedene Arten von Musik: Jazz, Pop, Soul, Funk, Klassik…

 

Was können Kinder in deinem Unterricht lernen? Wie lange dauert der Unterricht? Welche Instrumente können Kinder bei dir lernen?

Im Endeffekt versuche ich die Schülerinnen und Schüler (ich habe auch Erwachsene) dort abzuholen wo sie stehen und dahin zu begleiten wohin sie möchten. Ich versuche ihnen die Freude an Musik zu vermitteln. Wichtig ist für mich aber auch, dass nur durch regelmäßige Übung ein Fortschritt kommt und dieser bringt dann wiederum mehr Freude. Wir spielen gemeinsam, die Schülerinnen und Schüler spielen alleine, wir hören Musik und sprechen über Musik (Theorie, Geschichte usw.). Eine Unterrichtseinheit dauert entweder 25min oder 50min bei regelmäßigem Unterricht. Es gibt aber auch Workshops bei denen ich unterrichte. Diese dauern zwischen 3 und 10 Tagen, je nach Projekt. Da ich durch meine Ausbildung viele verschiedene Fächer erlernen durfte, können Schülerinnen und Schüler bei mir Saxophon, Klavier, Klarinette (Anfänger) und Querflöte (Anfänger) erlernen. Außerdem biete ich noch Musikkunde (Theorie) und musikalische Früherziehung (an der öffentlichen Musikschule) an.

 

Welches Tool nutzt du am liebsten für deine Arbeit? Wie bist du darauf gekommen, dieses zu verwenden und was zeichnet es besonders aus?

Die Instrumente sind das wichtigste Tool. Weiters gibt es immer mehr Möglichkeiten Apps  per Handy oder Tablet in den Unterricht einfließen zu lassen. Für’s Musikhören ist auch eine Bluetooth-Box empfehlenswert. Hier habe ich von einem Kollegen viele wertvolle Tipps bekommen. Er hält mittlerweile zahlreiche Kurse  über Apps und die richtige Verwendung im Musikunterricht.

 

Mit welchen Bands bist du unterwegs? Wie lange bist du schon an Auftritten beteiligt? Kann man euch für Firmenauftritte buchen?

Ich bin in sehr vielen verschiedenen Bands  tätig. Diese heißen: Prohaska, Viennese Ladies, SiGMA jazz & dance, Vienna Jazz Plus, Gerry Artens‘ Salonorchester, SAXoPHISTICATED, 4 Will Drive, Raphael Roan, Three Times Smooth.

Mein erster Auftritt war wohl mit der Blockflöte im Kindergarten im Rahmen einer Vorspielstunde.

Selbstverständlich kann man mich solistisch oder mit Band bzw. DJ für Firmenauftritte und Konzerte buchen.

Die Instrumente sind das wichtigste Tool

 

Nur nicht aufgeben

Als Musiker erfolgreich zu sein, geschweige denn ein einziges Musikinstrument wirklich zu beherrschen, ist mit viel Ausdauer, Engagement und aufrichtiger Leidenschaft verbunden, wie bei Kunstform.

Silkes Werdegang und unermüdlicher Drang, Neues zu lernen und ihren künstlerischen Weg zu gehen, sollte definitiv als Inspiration und Motivation dienen, nicht an sich zu zweifeln und hart an sich zu arbeiten, um das zu erreichen, was man wirklich will.

Danke für das Interview und herzlichst alles Gute und weiterhin viel Erfolg beim Schaffen!

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