Einen Blick ins (Un-)Bekannte 

Veröffentlicht am 21 August 2019 von Verena Arnold
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Du hast eine Frage? Dann google sie! Dir ist in der U-Bahn langweilig? Dann spiel ein Handyspiel! Du hast Hunger? Dann bestell schnell eine Pizza über eine Liefer-App! Apps und Webseiten sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Kaum einer kommt ohne sie aus und doch weiss fast niemand, wie sie funktionieren. 

Nicht so Volker Andres. Schon als kleiner Junge hat er sich für Informatik interessiert und kam über Computerspiele schliesslich zu PCs. Heute hat Volker – nach einem erfolgreich abgeschlossenen Studium in Medien- und Kommunikationstechnologie mit den Schwerpunkten Informatik, BWL und Elektrotechnik – ein eigenes Unternehmen, in dem er Dienstleistungen rund um die Erstellung von Webseiten und Apps anbietet. 

Doch der gebürtige Leipziger ist kein typischer null-acht-fünfzehn Informatiker! Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit hat er sich selbst nicht nur die Freiheit gegeben, an Projekten zu arbeiten, die ihm Spass machen, sondern auch örtlich flexibel zu sein. So trifft man ihn zum Beispiel in Italien, wo er den Traum seiner Freundin erfüllt oder auf Bali beim Surfen.

Unser Interviewpartner und Softwareentwickler Volker Andres

 

Deine liebste Freizeitbeschäftigung scheint das Gaming zu sein, welches war dein erstes Spiel, was ist für dich das Wichtigste wenn du spielst?

Ich mag Gaming sehr. Ich habe auch andere Hobbies, die ich gerne ausübe, z.B. Volleyball oder Badminton, aber ein digitales Spiel ist einfach und schnell gestartet und heutzutage unabhängig von irgendwelchen Örtlichkeiten. Mein erstes Spiel geht zurück in die Neunziger – Super Mario Bros auf dem NES. Auch heute bin ich noch ein grosser Nintendo-Fan, aber ich spiele auch auf anderen Systemen. Für mich ist es wichtig, dass ich beim Spielen total abschalten kann. Früher konnte ich das am besten bei actionreichen Online-Spielen wie z.B. Counter-Strike und Battlefield. Heute mag ich es eher bei gemächlichen Offline-Spielen, wo man auch Mal Pause drücken kann. 

 

Wie wird man ein Softwareentwickler? Wie war dein Werdegang?

Mich hat die Informatik schon als Jugendlicher oder sogar als Kind interessiert. Gestartet habe ich mit einem alten 386 und habe natürlich als erstes versucht, Spiele darauf zu starten. Damals war die Auswahl noch nicht sehr gross. Schnell kam dann das Interesse, sich auch mal mit der Kommandozeile des MSDOS zu beschäftigen. Als die Leistung dann nicht mehr für neuere Spiele ausreichte, wollte ich meinen PC selber zusammenbauen und beschäftige mich mit dem Thema Hardware. Mit fortschreitender Technik und dem Aufkommen des Internets wollte ich dann auch eine eigene Webseite. Damals noch mit vielen Animationen, Flash und zusammen kopierten Skripten aus dem Internet. Das führte dann dazu, dass ich als Vorbereitung zum Studium in einer EDV-Abteilung gearbeitet habe, wo ich alle Interessen vereinen, anwenden und deutlich verbessern konnte. Der Grundstein für meinen Werdegang als Softwareentwickler bildete dann die Aufgabe, ein webbasiertes Intranet für diese Organisation aufzubauen. Das Intranet besteht noch heute und wird von Zeit zu Zeit durch mich erweitert!

 

Wie hält man sich in einer so aktiven Branche wie IT auf dem Laufenden? Besuchst du Messen und Kongresse, liest du Magazine, Blogs?

Der Fortschritt in der IT ist wirklich rasant. Es erscheinen nicht nur neue Programmiersprachen (z.B. Go, Rust), sondern auch in den bestehenden Programmiersprachen gibt es laufend Verbesserungen oder neue interessante Frameworks (z.B. Svelte.js). Und dazu entwickelt sich das Thema “Operation” auch immer weiter. Als Entwickler muss man nicht mehr nur programmieren, sondern sich auch um Build-Prozesse, Deployments etc. kümmern. Um da auf dem Laufenden zu bleiben, belese ich mich hauptsächlich im Internet und probiere das Erlernte schnell mit einem Tutorial aus. Magazine habe ich probiert, aber die hängen meist Monate hinterher. Dafür helfen sie Nischenprodukte zu entdecken. IT-Bücher lese ich auch nur noch wenige, meist zu grundlegenden Themen wie Architektur oder Sicherheit. Diese Themen veralten nicht so schnell.

 

Hast du schon an Pro Bono Projekten teilgenommen? Was für Erfahrungen hast du hier sammeln können?

Eine sehr gute Frage. Ehrlich gesagt hätte ich erwartet, dass das Interesse an diesem Vorgehen gross ist und ich relativ viele Anfragen bekomme. Aber vermutlich suchen nicht viele Leute nach Pro Bono Softwareentwicklung. So konnte ich bisher nur ein einziges Projekt umsetzen für einen Sport-Verein. Ich habe ein einfaches CMS für sie aufgesetzt und eine Schulung zur Nutzung des CMS gegeben. Sie waren sehr dankbar für diese Umsetzung, somit hatte ich ein gutes Gefühl und damit eine sehr positive Erfahrung.

Der Fortschritt in der IT ist wirklich rasant

 

 

Ein nicht so gewöhnliches Leben

Morgens lesen wir unsere Zeitung am Handy oder auf einem Tablet, während der Arbeit schicken wir uns offiziell E-Mails, inoffiziell ein paar kurze Nachrichten über Social Media zu. Praktisch jeder benutzt Apps und Webseiten mehrmals täglich. Kein Wunder also, dass die Informatikbranche boomt! Mit Volker Anders bekommt man allerdings nicht nur einen leidenschaftlichen Informatiker, der sich immer auf dem neuesten Stand hält, sondern auch einen flexiblen, unkomplizierten sechsunddreissig Jahre jungen Mann, dessen Leben einem Abenteuer gleicht! Vielen Dank an Volker Anders für den Einblick in das nicht so gewöhnliche Leben eines Informatikers.

Für weitere Informationen: www.voan.ch

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