Eine schöne Stimme für die Welt

Veröffentlicht am 18 Oktober 2019 von Verena Arnold
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Den Zugang zur Musik fand Peter Thalmann dank seiner Eltern. Sie waren nämlich nicht nur sehr an der Kunst interessiert, sondern auch an der Musik. So begann der heute 79-Jährige auf Anraten seiner Mutter Klavier zu spielen. Und der Vater nahm den Sohn hin und wieder zur Oper mit. Es war deshalb kein Wunder, dass in ihm bald der Wunsch aufkeimte, Sänger zu werden.

Doch zu jener Zeit, als er noch ein Jugendlicher war, war es laut Peter Thalmann nicht üblich, dass man direkt nach der Schule ans Konservatorium ging, weshalb der gebürtige Zürcher zuerst eine Lehre als Schriftsetzer machte. Tatsächlich sollte er das nie bereuen, wie er heute sagt. Trotzdem war klar, dass er nicht auf diesem Beruf bleiben würde. Den Gesangsunterricht besuchte er aus diesem Grund stetig weiter. Schliesslich ging er ans Opernstudio Zürich.

Heute unterrichtet Peter Thalmann von Zuhause aus oder in Singsälennn von Schulen Gesang. Er ist eigenen Angaben zufolge aufgrund seiner jahrelangen Arbeit als Pädagoge in der Lage, jede Stimme aufzubauen oder zu korrigieren. 

Unser Interviewpartner Peter Thalmann ist Sänger

 

Peter, du hast eine Ausbildung zum Opernsänger abgeschlossen, bist Privatlehrer für Sologesang und bist Mitglied verschiedener Solistenensembles. Was bedeutet Gesang und Musik für dich? Welche musikalischen Vorbilder hast du? Was macht dir an der Arbeit mit deinen Schülern besonders Spass?

Gesang und Musik – das ist mein Beruf, den ich auch sehr liebe. Meine musikalischen Vorbilder sind vor allem Sänger, die die mit guter Technik singen. Ich mag aber auch Dirigenten und andere Musiker. Wenn ich Namen nennen muss von Musikern, von denen ich Fan bin, entscheide ich mich für Callas, Caruso, Gruberova oder Jonas Kaufmann – aber es gibt viel mehr Musiker, die ich bewundere.

 

Welche Gesangsstile unterrichtest du? Durch welche Techniken verbesserst du den Gesang deiner Schüler? Wodurch unterscheiden sich die einzelnen Gesangsstile voneinander? Was sollte man bei einer Operette als Sänger anders machen als bei einem Musical?

Ich unterrichte das sogenannte Bel-Canto. Die Techniken sind innerhalb dieses Stils nicht verschieden – ob ich italienische Literatur singe oder Lieder von Schubert, es läuft auf das Gleiche raus.

Der Unterschied zwischen einem Operetten-Sängers und einem Musical Sängers besteht darin, dass beim Musical die Opernhaftigkeit nicht so wichtig ist – was aber keinesfalls heisst, dass Musical singen leichter ist.

 

Mit welchen Tools arbeitest du im Gesangsunterricht? Welche Utensilien nutzt du besonders gerne und weshalb? Durch welche Hilfsmittel kann man die Stimmbildung fördern?

Ich arbeite mit technischen Mitteln, das heisst, ich wähle geeignete Vokalisen wie zum Beispiel Concone oder Vacchai aus und versuche dann langsam den Schüler an seine eigenen Fähigkeiten, die ja bei jedem anders sind, heran zu führen.

Bei regelmässigem Unterricht und entsprechendem Einsatz zu Hause kommt man entweder schnell oder langsam vorwärts. Ich begleite den Schüler am Klavier oder – was heute inzwischen qualitativ sehr gut ist – verwende auch Playbacks, teilweise mit ganzen Orchestern.

 

Welche wichtigen Hinweise und Tipps gibst du Sängern und Sängerinnen in deinem ABC des Gesangs?

Wichtig ist vor allem, dass man nicht Sänger werden sollte, um berühmt zu werden, sondern, weil man dem Publikum etwas schenken will – und weil es gesund ist.

 

Ein Tausendsassa

Heute ist Peter Thalmann als Musiklehrer an einer Zürcher Mittelschule als Musiklehrer tätig. Ausserdem arbeitet er als Sologesangslehrer und ist Chorleiter sowie Privatlehrer für Sologesang. Der 79-Jährige betätigt sich aber auch als Konzert- und Opernsänger in der Schweiz und ist zudem Mitglied verschiedener Solistenensembles. Eine Stunde Unterricht kostet bei Peter Thalmann CHF 80, wobei es verschiedene Vergünstigungen gibt, die man in Anspruch nehmen kann.

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