Der doppelte Webentwickler

Veröffentlicht am 27 April 2020 von Verena Arnold
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Christoph Bolda, 29 Jahre alt, aus Oberösterreich, ist sozusagen doppelter Webentwickler. Zum einen ist er als freischaffender Webentwickler unterwegs, zum anderen ist er auch für eine Kommunikationsagentur in Linz als Webentwickler tätig. Doch wie kam es dazu? Wie der Vater einer vierköpfigen Familie erzählt, fing alles damit an, dass er nach der Matura an der Fachhochschule Hagenberg in Oberösterreich den Studiengang «Medientechnik und -design» absolvierte.

Während des Studiums kam er mit der Entwicklung von Websites in Berührung: Einige Freunde und Bekannte hatten ihn nämlich damit beauftragt, Websites für sie zu erstellen. Das Wissen bezüglich Programmierung, Gestaltung, Audio und Video, das sich Christoph Bolda während des Studiums aneignete, kam ihm dabei zugute. So ergab es sich, dass er immer mehr Kunden gewann.

Nach dem Studium entschied er sich, der Webentwicklung treu zu bleiben. Er ließ sich deshalb als Frontend-Entwickler von einer Agentur in Linz anstellen, für die er noch heute tätig ist. Sein Geschäft namens christophbolda – web. print. Design. in St. Agatha hat er indessen nie aufgeben, sondern sogar weiter ausgebaut.

Unser Interviewpartner Christoph Bolda ist als Webentwickler tätig

 

Christoph, wann hast du deine Leidenschaft für Mediendesign entdeckt und wie lange bist du in diesem Bereich schon tätig? Wann hast du gemerkt, dass du diese Leidenschaft zum Beruf machen möchtest? Hast du viel Zeit in die Gestaltung deiner eigenen Website investiert und was macht deiner Meinung eine harmonische Website aus?

Die Leidenschaft für das, was ich jetzt tue – nämlich Webentwicklung und Webdesign –, hat sich gegen Ende des Studiums entwickelt und wurde besonders durch meine Praktikumszeit in jener Agentur, in der ich heute noch tätig bin, geprägt. Ich konnte während dieser Zeit viel in der Praxis lernen und war mir von da an sicher, welche Richtung ich einschlagen möchte.

Meine berufliche Tätigkeit in diesem Bereich intensivierte sich dann nach Abschluss meines Studiums im Sommer 2014, als ich Vollzeit ins Berufsleben startete. Als eigenständiger Webentwickler konnte ich zeitgleich wertvolle Erfahrungen sammeln. Inzwischen wickle ich mit meinem eigenen Unternehmen auch umfangreichere Projekte ab.

 

Was unterscheidet dich von der Konkurrenz? Was macht eine von dir gestaltete Homepage zu einem Unikat?

Wenn Kunden mit mir Geschäfte abschließen, geht es familiär zu. Ich pflege und schätze den direkten, persönlichen Kontakt zu meinen Kunden und bin mit all meinen Kunden per Du. Das lockert das Verhältnis auf und macht das Arbeiten für beide Seiten angenehmer. Diese persönliche Komponente und das Erschaffen dieses Umfeldes ist ein Teil meiner Werte, die mir in der Zusammenarbeit mit den Kunden am Herzen liegen. Natürlich ist auch die fachliche Kompetenz unumstritten eines der wichtigsten Skills in meinem Job. Deswegen versuche ich, mich laufend fortzubilden und mich bei meinen Arbeiten ein ums andere Mal selbst zu übertreffen. Mein Ziel ist es, mit meinen Referenzen, meinem Know-how und nicht zuletzt vor allem als Mensch zu überzeugen und so einen maßgeblichen Beitrag zum Erreichen der Ziele meiner Kunden beizutragen.

Der Markt verfügt über unzählige, selbstständige Webdesigner oder Web-Agenturen, die alle ihre eigene Philosophie verfolgen und kommunizieren. Für mich persönlich ist der Anspruch, mit individuellen Web-Konzepten zu überzeugen. Das bedeutet, dass meine Kunden statt fertigen Vorlagen, die es online zu kaufen gibt, ein zu 100 Prozent auf sie zugeschnittenes Gesamtpaket erhalten. Die Umsetzung meiner Websites erfolgt ausschließlich mit TYPO3 CMS und keinem anderen Content-Management-System. Durch das tägliche Arbeiten mit diesem CMS, kann ich gewährleisten, dass ich vertraut damit bin und weiß, was ich tue und worauf es dabei ankommt. In der Konzeptionsphase eines Projekts ist es mir besonders wichtig, mir in einem persönlichen Gespräch vom Kunden selbst und dessen Unternehmen ein Bild zu machen. Somit kann ich besser einschätzen, worauf es bei der Zusammenarbeit ankommt und wie das Projekt möglichst erfolgreich abgewickelt werden kann. Auch wenn nach außen hin nur die Website eines Kunden mein Produkt zu sein scheint, sind es mehrere Faktoren, die im Hintergrund eine wichtige Rolle spielen und für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ausschlaggebend sind.

 

Mit welchen Tools arbeitest du? Was gehört zu deiner Grundausstattung, wenn du eine Website erstellst?

Für meine Arbeiten verwende ich sehr häufig Tools aus der Produktpalette von Adobe. Photoshop, Illustrator und InDesign gehören aus meiner Sicht ohnehin zur Grundausstattung eines jeden Grafikers. Für arbeiten im Web verwende ich die Programme phpStorm oder Coda.

Neben der Software für das aktive Arbeiten gibt es auch noch einige Tools, die für interne Zwecke sehr hilfreich sind. So verwende ich für die Verwaltung meiner Kunden und Belege den Online-Service FastBill. Für die DSGVO-konforme Umsetzung von Websites nutze ich die Dienste von e-recht24.

 

Wie viel Zeit benötigt es, eine Website zu erstellen? Ist es immer möglich, alle Wünsche von Kunden miteinzubeziehen?

Der Aufwand für die Umsetzung einer gesamten Website ist abhängig vom inhaltlichen Umfang und von den technischen Anforderungen, weshalb die Frage nicht pauschal beantwortet werden kann. Für Websites im kleinen Rahmen plane ich jedoch in der Regel um die 30 Arbeitsstunden – Projektmanagement und Organisatorisches inbegriffen – ein. Dieser Umfang ist nach oben hin unbegrenzt. Größere Projekte nehmen dann auch oft 60 bis 100 Stunden und mehr in Anspruch. Dabei kommt es vor allem darauf an, ob der Kunde besondere Wünsche und Vorstellungen hat.

In der Regel gibt es fast nichts, was bei der Umsetzung meiner Website-Projekte nicht realisierbar ist. Vor allem durch die Entwicklung von individuellen TYPO3-Plugins kann ich die Grundfunktionen von TYPO3 nach den Wünschen des Kunden beliebig erweitern. Trotzdem kommt es manchmal vor, dass Vorstellungen oder Wünsche von Kunden aus meiner Sicht wenig Sinn machen oder nicht sinnvoll umzusetzen sind. Dann schlage ich Lösungen vor, die aufgrund meiner Erfahrungswerte Sinn machen und auch umsetzbar sind.

 

Das eigene Geschäft wird immer größer

Sein eigenes Geschäft eröffnete Christoph Bolda im Juli 2013. Am Anfang hat er vor allem kleinere Projekte realisiert. Diese Projekte sind das Fundament, auf dem das heutige Geschäft basiert. Denn aufgrund dieser kleinen Aufträge konnte der 29-Jährige immer größere Projekte an Land ziehen. Inzwischen hat der Familienvater so viele Kunden, dass er sich 2019 schließlich dazu entschied, seine Wochenstunden in der Agentur in Linz zu reduzieren, um verstärkt Zeit in sein eigenes Unternehmen zu investieren. Denn schließlich gibt es im Web immer genug zu tun und die Zeit in dieser Branche steht nicht still.

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