Die Welt der Musik

Veröffentlicht am 4 Oktober 2018 von Verena Arnold
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Mittlerweile gehört Musik schon fast zum Leben dazu. Manche können sich ein Leben ohne Musik schon gar nicht mehr vorstellen, denn mit der passenden Musik wird so einiges viel besser. Aber wie sieht eigentlich das Leben von einem Musiker aus? Welche Tipps kann diese geben, wenn man selber ein Profi werden möchte?

Sandra Sherman kann uns dabei sicherlich ein paar Tipps geben, denn die spielt schon seit ihrem 11. Lebensjahr Gitarre und hat Jazzgitarre und Instrumentalpädagogik studiert. Zurzeit bietet Sandra Einzelunterricht an und veröffentlicht Jazztutorials auf ihrem YouTube-Kanal. Für die Zukunft wünscht sie sich auch noch Theorie- und Songwritingkurse anzubieten.

Unsere Interviewpartnerin Sandra Sherman

Sandra, hast du einen bestimmten Musikgeschmack und worauf hast du dich spezialisiert? In wie vielen Bands hast du schon gespielt? Mit wem würdest du gerne einmal zusammen spielen und was ist dein absoluter Traum im Gitarrenleben?

Ich habe einen sehr eklektischen Musikgeschmack und mag einfach gute Musik. Im Besonderen aber mag ich Art Rock Bands wie „Pink Floyd“, „Dire Straits“, Pop à la „Puddles Pity Party“ und „Postmodern Jukebox“. Spezialisiert hab ich mich auf Jazz und Gypsyjazz. Wes Montgomery und Stochelo Rosenberg haben es mir hier besonders angetan.

Ich habe in so vielen Bands gespielt, das kann ich gar nicht nachzählen. Im Jazz hat man auch eher Projekte als Bands. D.h. die Besetzungen ändern sich ständig. Ich würde wahnsinnig gerne mal mit „Puddles Pity Party“ oder David Gilmour (Pink Floyd) ein Konzert spielen.

Könnte ich in der Zeit zurückreisen, würde ich total gerne die Anfänge des Bebop (die Geburt des moderneren Jazz) in „Minton’s Playhouse“ in den 40er Jahren mitverfolgen.

 

Du bietest Privatunterricht sowie Online Lessons an. Welche Vorteile haben Online-Gitarrenkurse gegenüber dem Unterricht an einer Musikschule? Wer nimmt an deinen Workshops teil und welche Erfahrungen hast du bisher als Bandcoach gemacht?

Online Gitarrenkurse erlauben natürlich eine flexiblere Zeiteinteilung und man kann sein eigenes Tempo noch besser bestimmen. Persönlicher Gitarrenunterricht ist aber selten ersetzbar. Online Lessons sind in der Regel eher für fortgeschrittenere Spieler. Bei Anfängern schleichen sich zu leicht Grundfehler ein, die später nur schwer weg zu bekommen sind.

Beim Bandcoaching ist es meistens so, dass einer das Coaching will und der Rest der Band mürrisch zustimmt. Am Ende sind dann immer alle ganz verwundert, wie viel besser die Songs nun klingen. Ich helfe beim Arrangieren der Songs, Intros, Endings, Übergänge zwischen den Teilen zu finden und eine bessere Dynamik im Song aufzubauen. Aber auch generelle Themen wie dynamische Gestaltung eines Konzertes (Songabfolge), Showelemente und Musikbusiness (wie bekomme ich einen Gig) werden auf Wunsch besprochen.

 

Was findest du besser: Akustik-Gitarre oder E-Gitarre? Worin liegen die grundlegenden Unterschiede? Welche ist deine Nr.1-Gitarre und welcher dein Lieblingsverstärker? Welches Gitarrenequipment würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Ich persönlich spiele lieber E-Gitarre, da ich damit mehr Gestaltungsmöglichkeiten habe. Ich kann mehr gitarrenspezifische Techniken einsetzen und den Sound über den Verstärker oder Effektpedale verändern. Zwischendurch sitze ich aber gerne mal und klimpere auf meiner akustischen Taylor Mini. Ich arbeite auch gerade an einem akustischen Album, da ich den Klang von akustischen Instrumenten sehr mag.

Viele Anfänger leben in dem Irrglauben, dass akustische Gitarren leiser wären als E-Gitarren. Das ist Unsinn. Denn eine E-Gitarre kann ich quasi auf null runter regeln, während eine Akustikgitarre immer einen recht lauten Natursound hat.

Ich habe sehr viele Gitarren, aber mein Liebling ist immer noch meine 1996 gekaufte „Gibson Howard Roberts Fusion“ Jazzgitarre. Mit ihr kann ich eigentlich alles spielen, von astreinem Jazz bis Hardrock. Mein Lieblingsverstärker ist der Fender Blues Junior.

Da es auf einer einsamen Insel wahrscheinlich keinen Strom gibt, würde ich dorthin meine Taylor Mini Westerngitarre mitnehmen. Sie hat so einen wunderbar weichen Sound und eine kurze Mensur, ist also für meine kleinen Finger wie geschaffen.

 

Welchen Rat würdest du jungen Musikern geben, die sich als Profi durchsetzen wollen? Hast du einen konkreten Gitarren-Übungsplan? Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Voraussetzungen für das Erlernen des Gitarrenspiels?

Als angehender Profimusiker solltest du dich gut vernetzen können. Denn so bekommst du die besten Jobs oder Kontakte für eine eigene Künstlerkarriere.

Ich hatte schon viele konkrete Gitarren Übungspläne. Manche habe ich etwas länger durchgezogen, die meisten habe ich aber so vollgepackt, dass mir nach kurzer Zeit die Lust verging. Das wichtigste ist, dass du so oft wie möglich übst. Es muss gar nicht so lange sein. Ich empfehle für Hobbygitarristen 4-5x die Woche zwischen 20-60 Minuten. Kontinuität lohnt sich beim Erlernen jeglichen Wissens am meisten. Denn wenn man nur ein Mal pro Woche, dafür aber 5 Stunden übt, hat man nach sechs Tagen alles wieder vergessen und beginnt quasi wieder von vorne.

Ganz wichtig ist Neugier. Saug alles auf wie ein Schwamm. Grase das Internet nach Infos ab, auch wenn du die technischen Begriffe noch nicht verstehst. Und ganz wichtig: Trau dich! Die Schüler, die ständig Angst vor Fehlern haben, kommen wesentlich langsamer voran als die „Ich-pfeiff-mir-nix“-Typen.

Übung macht den Meister

Wer ein Profimusiker werden will oder einfach nur als Hobby spielt und besser werden will, der sollte regelmässig üben. Schon bald wird man einen Unterschied feststellen können. Dabei können einem eben auch ein Musikunterricht oder Musik Lessons im Internet helfen. Mehr zu Sandra Sherman unter: https://www.sandrasherman.com/

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