Capoeira – vielschichtig und besinnlich

Veröffentlicht am 14 November 2018 von Verena Arnold
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Heutzutage gibt es so viele Sportarten, dass die meisten Leute von einem Großteil der verschiedenen Varianten noch nie gehört haben. Nur über die wenigsten Sportarten wird im Fernsehen, Radio oder in der Zeitung berichtet, und nicht alle werden in Wettkämpfen ausgetragen, sodass sie nicht viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Capoeira ist mehr als nur eine Sportart und vereint viele interessante Aspekte: es ist eine Mischung aus Kampfsport und Tanz, aber verfolgt auch eine wichtige Philosophie, indem die begleitende Musik die Geschichte der Sklaverei in Brasilien thematisiert, aber auch die Befreiung der Sklaven und allgemeine Freiheit des Menschen.

Professora Sinhá, 57, trainiert schon seit vielen Jahren bei dem Verein Geraçao Capoeira Zürich. Der Verein wurde vor einigen Jahren gegründet, aber die Gruppe, die hier trainiert, existiert schon seit knapp 30 Jahren und wurde ursprünglich in Brasilien gegründet. Sinhá agiert auch als Kassiererin des Zürcher Vereins. Wer mehr über die vielschichtige Sportart und den Verein Geraçao Capoeira Zürich lernen möchte, kann sich auf der Website des Vereins, www.geracaocapoeira.com, umschauen.

Unsere Interviewpartnerin Professora Sinhá lernt ihren Schützlingen Capoeira

 

Wo liegen die Wurzeln deines Kulturvereins? Wie bist du zur Capoeira gekommen und was ist für dich das Reizvolle daran? Capoeira ist ja eine Mischung aus Tanz und Kampfsport. Welche körperlichen Voraussetzungen muss man für Capoeira mitbringen?

Die Wurzeln dieses Vereins liegen in Brasilien. Ich bin eigentlich eher durch Zufall dazu gestoßen. Ich komme eigentlich mehr aus der Richtung Tanz – Salsa Cubana. Außer der Freude an der Bewegung und Musik gibt es keine körperlichen Voraussetzungen.

 

Welche Bewegungen gibt es in der Capoeira, wie sehen die Grundschritte aus? Warum spielt die Musik so eine wichtige Rolle bei diesem Kampfsport und welche Rolle spielt Philosophie dabei? Was können deine Teilnehmer neben der physischen Bewegung noch bei dir lernen?

Die Ginga ist ein wiegender Grundschritt, der uns in Bewegung und Gleichgewicht hält. Die Musik vermittelt uns die Geschichte der Capoeiristas, der Sklaven in Brasilien, und gibt uns während des Spiels Warnungen und Anweisungen.

Die Philosophie hat mit der Befreiung der Sklaven und der allgemeinen Befreiung und Freiheit der Menschen zu tun. Sie lehrt uns Achtsamkeit mit den Mitmenschen, der Natur und unserer Umgebung. Bei uns lernen die Teilnehmer all diese Aspekte und auch das Spielen der Instrumente.

 

Du veranstaltest auch spektakuläre Shows für Anlässe aller Art. Wie groß ist das Interesse daran? Gibt es etwas Besonders bei solchen Anlässen, das viele beeindruckt? Was bietest du außerdem noch an?

Wir bieten Shows an, die mit akrobatischen Elementen und der Geschwindigkeit der Spieler beeindrucken. Das Ganze mit Live-Musik gibt eine spezielle Energie.

Wie hoch sind die Vereinsbeiträge für Erwachsene und Kinder? Ab welchem Alter können Kinder sich in dieser Kampfsportart versuchen? Wie sieht es mit einer gratis Probestunde aus? Wie oft sollte man denn eigentlich trainieren, um voranzukommen?

Kinder-Kurse gibt es ab fünf Jahren an verschieden Orten in und um Zürich. Variable Monatsbeiträge enthalten ein dreimaliges Training pro Woche. Eine Probestunde ist immer möglich. Wir haben auch spezielle Probemonate zu einem vergünstigten Preis. Je mehr, desto schneller kommt man vorwärts, wie überall . . .

 

Sport, Kreativität und Philosophie vereint

Capoeira unterscheidet sich stark von den herkömmlichen Sportarten, von denen man tagtäglich hört. Hier geht es um mehr als um das körperliche Fitness. Capoeira fördert Kreativität durch die Vereinigung von Kampfsport mit Tanz und hat eine spirituelle Note dank des philosophischen Aspekts, der die Geschichte des Herkunftsland von Capoeiras ehrt. Musik und Gesang spielen auch eine entscheidende Rolle – wer Capoeira praktiziert, wird daher dazu ermutigt, die entsprechenden Musikinstrumente zu erlernen.

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