Bilder, die tiefer blicken lassen … 

Veröffentlicht am 30 August 2019 von Verena Arnold
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Für viele ist es ein langgehegter Wunsch: Das Abenteuer Selbstständigkeit. Diesen Schritt zu wagen, braucht Mut, Selbstvertrauen und vor allem Durchhaltevermögen. Dass es oft nicht einfach wird und einem manchmal Selbstzweifel überkommen werden, ist man sich wohl bewusst. Am Ende hat sich aber meist die Mühe gelohnt, die ersten Hürden sind geschafft und der Traum vom eigenen Unternehmen kann so richtig beginnen. 

Davon weiß auch Helene Marti zu erzählen: Mit erst 28 Jahren hat sie es geschafft, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen. Der Weg dorthin war natürlich nicht immer leicht. Aufgewachsen in einem kleinen Dörfchen auf dem Lande in der Nähe von Bern, hat sie schon immer das Landleben geliebt  und die Fotografie. Mit 15 Jahren fotografierte sie gerne Tiere, später kamen Hochzeiten, Portrait- und Businessfotografie dazu. Um beruflich besser aufgestellt zu sein, entschied sich Helene aber zunächst einmal Grafikdesign zu studieren und machte ihren Bachelor of Arts in Visueller Kommunikation. 

In die Selbstständigkeit sei sie dann nach dem Studium nach und nach hineingerutscht, wie sie meint, HELMA Fotografie & Grafik habe sich einfach über die Jahre entwickelt. Hauptsächlich arbeitet Helene alleine, bekommt aber mittlerweile von Freelancern, Fotografen oder anderen Hochzeitsdienstleistern Unterstützung. 

Unsere Interviewpartnerin ist Fotografin Helene Marti

 

Helene, wie bist du zu deinem Beruf gekommen? Was ist das Besondere an deinem Beruf?

Das Fotografieren hat mich durch meine Schulzeit und spätere Ausbildung begleitet. Schon bald kamen die ersten Shooting-Anfragen von Freunden, woraus sich ein kleiner Nebenerwerb entwickelte. Während meine Schulkameraden bei McDonalds jobbten, machte ich meine ersten Kunden-Shootings. Alles noch sehr einfach, aber dennoch war die Fotografie immer da, egal was sonst in meinem Leben passierte.

Nach dem künstlerischen Vorkurs habe ich mich dagegen entschieden, Fotografie zu studieren, weil ich mir nicht sicher war, ob ich meinen Lebensunterhalt mit meiner Leidenschaft verdienen wollte. Ich hatte Angst, nicht „auf Knopfdruck“ kreativ sein zu können und unter dem Druck des Geldverdienens die Freude am Kreieren zu verlieren.

Deshalb habe ich mich für Grafikdesign entschieden. Ein künstlerischer Beruf, der zumindest einigermaßen Berufsaussichten hat.

Während der Praktikas nach dem Studium wurde aber bald klar, dass mein eigenes Geschäft schon viel zu sehr gewachsen war, um es nur nebenbei zu machen oder einer sicheren Anstellung zuliebe gar ganz aufzugeben. So habe ich entschlossen, es einfach mal zu probieren. 

Die ersten zwei, drei Jahre waren nicht einfach – geprägt von Selbstzweifel und Überarbeitung. Jetzt im Nachhinein sehe ich, dass das der Prozess des Umdenkens von der Künstlerin zur Unternehmerin war. 

Das Besondere an meinem Beruf ist die Möglichkeit, von meiner Leidenschaft leben zu können. Ich genieße die Freiheit, welche die Selbstständigkeit mir gibt. Kaum sonst fühlt man so deutlich, dass man selbst alles in seinem Leben beeinflussen kann und selbst für sein Glück verantwortlich ist.

Als Fotografin lerne ich viele besondere Menschen kennen. Kunden werden zu Freunden. Fotografie ist für mich weit mehr als mein Beruf. Ich finde darin immer wieder meine Lebenseinstellung, meine Werte und mein Glück. 

 

Du hast dich auf die Hochzeitsfotografie spezialisiert, Helene. Was muss aus deiner Erfahrung besonders bei der Paar- und Hochzeitsfotografie beachtet werden? Worauf kommt es an?

Bei der Paar- und Hochzeitsfotografie geht es im Wesentlichen darum, den Menschen vor deiner Kamera innerhalb kürzester Zeit so viel Zutrauen zu schenken, dass sie sich in der ungewohnten Situation des „Fotografiert-Werdens“ wohl fühlen, sie selbst sein können und dir ungestellte, natürliche, intime Momente zeigen. 

Das Besondere an der Hochzeitsfotografie ist, dass jeder Moment unwiederbringlich ist. Das ist eine große Verantwortung für einen Fotografen, derer man sich unbedingt bewusst sein muss. 

Ich liebe an der Hochzeitsfotografie, dass sie so vielfältig ist: Als Hochzeitsfotograf muss man sowohl die Portraitfotografie sowie auch Reportage-, Detail-, Food-, Landschafts- und ein bisschen Fashionfotografie beherrschen. Außerdem empfinde ich es jedes Mal aufs Neue als großen Vertrauensbeweis, die Hochzeitspaare in solch emotionalen und intimen Momenten fotografieren zu dürfen.

 

Welche Angebote bietest du an? Gibt es unterschiedliche Pakete? Wenn ja, was beinhalten diese und ist ein Hochzeitsfotoalbum inklusive?

Ich biete verschiedene Hochzeitspakete an, welche sich nach der Anzahl der Stunden/Präsenzzeit auf der Hochzeit richten. Die Pakete beinhalten meinen ganzen Service und die Beratung, vom Vorgespräch, über die fotografische Begleitung am Hochzeitstag bis hin zur Nachbearbeitung der Bilder. Mir ist wichtig, dass meine Hochzeitspaare sich stets gut aufgehoben fühlen. Der Moment, in dem sie ihre Hochzeitsbilder bekommen, soll ein besonderer sein, deshalb erhalten sie ihre Fotos in einem liebevoll gestalteten Paket mit vielen großen und kleinen Überraschungen.

Mein Angebot komplettiert sich mit der Möglichkeit, ein Verlobungs- oder After-Wedding-Shooting oder einen Photobooth buchen zu können. Auch für grafische Arbeiten wie Einladungs- oder Dankeskarten stehen wir gerne zur Verfügung.

Hochzeitsalben können optional dazu gebucht werden. Ich biete wunderschöne, zeitlose, handgebundene Alben an. Um diese zu bestellen, kommt das Brautpaar meistens nach der Hochzeit bei mir vorbei und wir bestimmen zusammen anhand der Mustermaterialien Einband, Papier etc. Oft werden Hochzeitsalben auf Weihnachten bestellt, um sie u.a. den Eltern zu schenken. Eine tolle Idee!

 

Können Interessenten dich auch für eine Verlobung buchen? Und kann bei der Locationauswahl mitgewirkt werden? Inwiefern bindest du Interessenten bei der Planung ein?

Ja. Ein Verlobungsshooting vor der Hochzeit hat – neben schönen Bildern für die Hochzeitseinladungen, Deko etc. – den großen Vorteil, dass das Brautpaar sich vor der Hochzeit in Ruhe an das Gefühl vor der Kamera gewöhnen und meine Arbeitsweise kennenlernen kann. Deshalb empfehle ich es meinen Brautpaaren sehr.

Helene bietet verschiedene Hochzeitspakete an

 

Hochzeitsfotografie ist die Königsdisziplin

Helene liebt es, Menschen und Tiere zu fotografieren und ihnen mit viel Geduld und Nachsicht näher zu kommen. – Eine besondere Herausforderung ist dabei die Hochzeitsfotografie. Für sie die Königsdisziplin: An so einem außerordentlichen Tag kann man sein gesamtes fotografisches Know How unter Beweis stellen. Das Vertrauen des Brautpaares weiß Helene dabei natürlich sehr zu schätzen, bietet auch Verlobungsshootings an und ist sehr bemüht, ganz persönliche Momente in authentischen Bildern einzufangen. So werden dann die liebevollen Hochzeitspakete, Alben oder andere grafische Arbeiten später eine schöne Überraschung.

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