Babyfotos – die ganz besonderen Erinnerungen

Veröffentlicht am 22 August 2018 von Verena Arnold
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Gerade in den ersten Wochen und Monaten entwickeln Babys sich derart schnell, dass man eigentlich jeden Tag mindestens 3 Fotos machen müsste, um alle Entwicklungsschritte im Bild festzuhalten. Das wird kaum jemand schaffen, denn in diesem Alter hat man mit den lieben Kleinen mehr als genug zu tun. Aber zumindest einige Erinnerungen sollte man festhalten, am besten mit Hilfe eines professionellen Fotografen, der jedes Kind ins richtige Licht rückt.

Es gibt inzwischen Fotografen, die sich auf Babyfotografie spezialisiert haben. Um mehr über diesen schönen Beruf zu erfahren, haben wir mit der 33-jährigen, in Weimar geborenen Carolin von der Gönna gesprochen, die fast 10 Jahren in der Schweiz gelebt und gearbeitet hat. Im Juli 2018 hat sie ihren Lebensmittelpunkt nach Bad Säckingen verlegt, von wo aus sie weiterhin für ihre Schweizer Kunden zur Verfügung steht.

Die gelernte Einzelhandelskauffrau kam durch die Geburt ihres Sohnes und das nicht so schöne Foto, was von der Hebamme erstellt wurde, zur Babyfotografie. Ihr Wunsch war es, dass in der Babygalerie wirklich schöne Fotos der neuen Erdenbürger verewigt werden. Und da zu der Zeit in ihrem Bekanntenkreis noch mehr Babys geboren wurden, konnte sie schon mal reichlich üben.  Während sie vor ihrer Schwangerschaft noch bei verschiedenen Discountern gearbeitet hat, hat sie schon neben er Arbeit die Ausbildung zur Fotografin per Fernstudium absolviert. Und als das Spital, in dem ihr Sohn geboren wurde, eine Babyfotografin suchte, begann endgültig ihr neues Berufsleben. Inzwischen hat sie sich als Einzelunternehmerin selbständig gemacht. Und immer noch macht es ihr einfach Freude, liebe Menschen zu treffen und schöne Fotos zu machen, die ausdrücken, dass es eines der schönsten Dinge auf der Welt ist, Zeit mit der Familie zu verbringen.

 

Carolin, du bist seit Jahren als Fotografin tätig und hast dich spezialisiert auf Familien-, Schwangeren- und Kinderfotografie, insbesondere Babyfotografie. Wusstest du schon immer, dass du Fotografin werden möchtest? Was genau hat dich dazu bewogen?

Hallo liebe Verena, ja ich arbeite jetzt seit ungefähr 6 Jahren als Fotografin. Als kleines Mädchen wollte ich eigentlich immer Tierärztin werden, oder in einen Zoo arbeiten. Da ich aber schon immer sehr künstlerisch interessiert war, viel gemalt habe und noch sehr viele Fotos gemacht habe als es noch keine Digital Kameras gab, war auch dieser Weg nicht ganz auszuschliessen. Auch heute male ich sehr viel, wenn ich mal nicht gerade Fotos mache. Richtig begonnen mit den fotografieren habe ich als ich mir meine erste Spiegelreflexkamera gekauft habe, eine Pentax. Mit dieser Kamera habe ich dann gemerkt wie viel besser die Fotos werden und es hat mir total viel Spass gemacht, durch die Stadt zu gehen und alles Mögliche zu fotografieren. Aber bald war sie meinen Ansprüchen nicht mehr gerecht und ich bin auf eine professionelle Canon umgestiegen, heute habe ich 3 in Gebrauch. Mit der Canon kamen dann noch weitere Objektive, Blitze, Filter, viel Zubehör und letztendlich auch alles was man zur Studiofotografie braucht dazu. Zu der Zeit habe ich allerdings fast nur Landschaftsfotos gemacht, die ich dann mit Photoshop bearbeitet habe. Einen Teil dieser Bilder kann man auf meiner Facebook-Seite sehen facebook.com/Fotografin-CvdG-Carolin-von-der-G%C3%B6nna-291399657550971/ . Und irgendwann habe ich beschlossen etwas mehr zu lernen und habe vor meiner Schwangerschaft ein 1jähriges Fernstudium begonnen. Bevor mein Sohn auf die Welt kam, war ich damit fertig und hatte mein Zertifikat in der Tasche. Ja und so fing es dann auch an, dass ich Babys fotografiert. Mit den Babys kamen dann noch Schwangerschaftsfotos, Kinder, Familien und eventuell bald auch Hochzeitsfotos dazu.

Worauf achtest du beim Fotografieren von Kindern und Babys ganz besonders? Gibt es ein paar Tricks aus deinem Erfahrungsschatz, die du uns verraten mögen?

Gerade bei Babys ist es wichtig das die Eltern sie vor dem Shooting „parat“ machen. Das heisst nochmal eine frische Windel anlegen, stillen und die Kleidung für das Shooting anlegen. Wenn das gemacht wird, kann eigentlich fast nichts schief gehen. Bei Kindern im Kleinkindalter sollte auf jeden Fall nicht das Lieblingsspielzeug fehlen. Sonst muss man schauen – jedes Kind ist anders. Bei manchen hilft es, wenn Mami und Papi gut zureden, oder wenn man die Kleinen auch mal durch die Kamera schauen lässt und sie selbst ein Foto machen dürfen, oder wenn man eine kleine Figur oder Stofftier an das Objektiv hält, damit sie zu mir schauen. Das kommt ganz auf die Situation an….

Und was inspiriert dich? Wie kommst du auf die Ideen für deine Fotoshootings?

Im Prinzip habe ich meinen bestimmten Ablauf, aber ich schaue mir auch hin und wieder Fotos von anderen Fotografen an. Wenn mir etwas gefällt versuche ich das dann bei Gelegenheit auch umzusetzen. Manchmal ergeben sich aber auch schöne Ideen von ganz alleine während dem Shooting, die ich dann beibehalte.

 

Du arbeitest mit unglaublich schönen Tüchern, kuschelweichen Decken und gestrickten Mützen. Wo bekommt Ihr Neugeborenenfotografen diese tollen Accessoires bloß immer her? Hast du einen Tipp für uns, wo auch wir mal so schöne Fotoaccessoires erwerben können?

Der beste Tipp ist im Bekanntenkreis rumzufragen. Ich habe einige Freundinnen die mir gerne kleine süsse Accessoires machen. Ich habe aber auch einige Sache im Internet bestellt, bei Dawanda zum Beispiel. Manchmal kann man aber auch selbst etwas für die Shootings basteln und hin und wieder wird man auch mal auf einem Flohmarkt fündig.

Ich stelle mir vor, dass es ziemlich schwierig ist ein solches Shooting mit einem sehr kleinen Kind durchzuführen. Was tust du dafür, damit die Kinder beim Fotografieren ruhig sitzen? Wie beruhigst du die Babys im Notfall?

Bei den Babyshootings passiert es nur noch sehr selten das die Kleinen nicht zu beruhigen sind. Wenn die Eltern sich vorbereiten und die Babys gestillt sind, ist das schon die halbe Miete. Ich habe auch immer eine Spieluhr dabei, die sanfte Musik während dem Shooting spielt. Sonst hilft es auch, wenn man die Babys etwas schaukelt bis sie einschlafen, oder ihnen kurz einen Nuggi gibt. Ich sehe aber auch, wenn einem Baby eine Pose nicht gefällt, und lasse diese dann ausfallen und gehe zur nächsten über.

Bei Kleinkindern kann es da schon etwas schwieriger werden. Manchmal habe die Kleinen etwas Angst vor der grossen Kamera, oder sie sind etwas scheu, weil sie mich nicht kennen. Gutes Zureden hilft da aber oftmals schon weiter. Und ich habe auch immer ein kleines Spielzeug, oder ein Päckli Gummibären dabei, das sie dann bekommen wenn wir ein paar Fotos gemacht haben. Manchmal hilft es auch wenn sie selber mal die Mami mit der Kamera fotografieren dürfen. Irgendein Weg findet sich immer.

Geduld macht gute Babyfotos aus

Sicher kann jeder Fotograf Bilder machen, die professionell aussehen, aber um Babys und Kleinkinder zu fotografieren, braucht es zur Ausbildung auch viel Geduld und Verständnis für Kinder, denn sie sind keine einfachen Models. Daher sollte man sich vorher informieren, ob ein Fotograf auf Babyfotos spezialisiert ist, damit das Shooting für alle Beteiligten angenehm wird und die Fotos dann auch das besondere Etwas haben, dass die Erinnerung an die Babyzeit lebendig hält. Wir danken Caroline von der Gönna für ihre Zeit und dieses informative Gespräch.

 

 

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